KMU profitieren besonders von Exportrisikoversicherungen

04.01.11

Die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV versichert Exportgeschäfte von Schweizer Unternehmen gegen politische und wirtschaftliche Risiken. Sie unterstützt Exporteure bei der Bewältigung von Liquiditätsengpässen, bietet ihnen Schutz vor Zahlungsausfall und berät sie bei der Abwicklung ihrer Geschäfte. Besonders KMU profitieren.

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Für KMU ist es schwieriger als für Grosskonzerne, Kredite zu erhalten. Dies wirkt sich momentan besonders negativ aus, weil einige KMU nach der Krise mit Liquiditätsengpässen kämpfen. So vor kurzem auch die SwissTex Winterthur AG. Die Herstellerin von Textilmaschinen beschäftigt rund 85 Personen und lebt fast ausschliesslich vom Export.

 

Aufgrund der Krise waren die Auftragsbücher Anfang 2009 nahezu leer. Als Folge brach der Umsatz ein und die Liquidität litt. Zu diesem Zeitpunkt interessierte sich ein russisches Unternehmen für den Kauf einer Spin-Streck-Wickel-Maschine zur Herstellung von technischen Endlos-Garnen. SwissTex fehlten jedoch die Mittel, um die Produktion der Maschine zu finanzieren. Ihre Liquidität war so angespannt, dass die Banken nicht bereit waren, ihr einen Kredit in benötigter Höhe zu gewähren.

SERV-Versicherungen ermöglichen Geschäfte


Die SERV unterstützte das Unternehmen mit zwei ihrer Produkte: mit einer Bondgarantie und einer Fabrikationskreditversicherung. Beide Produkte schützen die Kredit oder Garantie gewährende Bank vor einem Zahlungsausfall des Exporteurs. So erlauben sie, dass Banken neue Kredite oder Garantien gewähren, ohne die Limiten des Exporteurs voll zu belasten. In diesem Fall bewirkte die Fabrikationskreditversicherung zudem, dass die Bank bereit war, die bestehende Kreditlimite zu erhöhen. Damit konnte der Auftrag aus Russland übernommen werden.

Sicherer Zahlungseingang


Die SERV-Versicherungen bieten aber vor allem auch Schutz vor Zahlungsausfall. Bei Exporten in politisch oder wirtschaftlich unsichere Länder besteht das Risiko, dass Leistungen nicht bezahlt werden. Die SERV deckt unter anderem Lieferantenkredite oder die Selbstkosten bei der Herstellung eines Exportgutes.

Beratung durch Fachleute


KMU ist es oft nicht möglich, für jeden Bereich Spezialisten einzustellen. Gerade im Bereich der Risikoanalyse, aber auch bei der Abwicklung von Exportgeschäften profitieren Exporteure von der Erfahrung der SERV. Diese berät zum Beispiel bei der konkreten Ausgestaltung von Verträgen und zeigt auf, wie sie ein Geschäft aus Finanzierungssicht am besten strukturieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.serv-ch.com.

 

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