Schweiz als Partnerland an der Luftfahrtmesse ILA 2010

10.06.10

An der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2010 in Berlin war die Schweiz als Partnerland dabei. Die Einladung unterstrich die guten und intensiven Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

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Die Schweiz war dieses Jahr Partnerland an der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin. «Es erfüllt mich mit einem gewissen Stolz, dass mein Land Partnerland an dieser so bedeutenden internationalen Luftfahrtausstellung ist», sagte Swissmem-Direktor Peter Dietrich an der ILA-Pressekonferenz. Zehn führende Unternehmen aus der Schweiz präsentierten sich im Pavillon des Gastlandes an der ILA; die Kunstflugstaffel Patrouille Suisse gehört schon lange zu den Stars des ILA-Flugprogramms.

 

Zwar sind nur gerade 50 Unternehmen mit knapp 4500 Beschäftigten in der Schweizer Luft- und Raumfahrtindustrie tätig, doch zusammen mit Unterhaltsbetrieben und der Zulieferindustrie kommt die Schweizer Luft- und Raumfahrtbranche auf rund 200 Unternehmen mit 10 000 Mitarbeitern. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Branche einen Export-Umsatz von 2,5 Milliarden Franken. Die Produktepalette reicht von anspruchsvollen Cockpitverglasungen über Überwachungssysteme für Flugzeugtriebwerke und Nutzlastverkleidungen für Trägerraketen bis zu Turboprop-Flugzeugen.

 

Wie für die gesamte MEM-Industrie stellt auch für die Unterbranche Luft- und Raumfahrtindustrie der EU-Raum den grössten Absatzmarkt dar. Besonders intensiv sind die Beziehungen zu Deutschland, wo Schweizer Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen vertreten sind. Die Einladung, die Schweizer Luft- und Raumfahrtindustrie an der ILA 2010 als Partnerland zu präsentieren, unterstrich das gute Verhältnis und die intensive Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.

 

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