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		<title>SWISSMEM - Servicecenter für die MEM-Unternehmen</title>
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		<description>swissmem rss</description>
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			<title>SWISSMEM - Servicecenter für die MEM-Unternehmen</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 14:30:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mehr Ferien – weniger Arbeitsplätze</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/mehr-ferien-weniger-arbeitsplaetze/8.html</link>
			<description>Swissmem lehnt die Initiative «6 Wochen Ferien für alle» entschieden ab. In der jetzigen Zeit wäre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» klingt verlockend. Die von der Gewerkschaft Travail.Suisse eingereichte Initiative will das Recht auf sechs Wochen bezahlte Ferien für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Verfassung festschreiben. Der gesetzliche Ferienanspruch liegt heute bei vier Wochen (fünf Wochen für alle Arbeitnehmenden unter 20 Jahren).<br /><br />Eine Annahme der Initiative würde die Schweizer KMU jedoch mit über 6 Milliarden Franken pro Jahr zusätzlich belasten. Und dies in einer Zeit, in welcher die Unternehmen infolge des starken Frankens und der sich abkühlenden Konjunktur bereits stark unter Druck stehen. Mehr Ferien treiben die Arbeitskosten in die Höhe und schmälern die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Verlagerungen von Arbeitsplätzen ins günstigere Ausland wären die Folge.<br /><br />Ein gesetzlich verordneter Ferienanspruch von sechs Wochen läuft auch den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zuwider. Zu den Errungenschaften der Sozialpartnerschaft gehören in vielen Branchen grosszügige Ferienregelungen und flexible Lösungen bezüglich der Arbeitszeit. Eine starre Ferienregelung von 6 Wochen für alle hingegen würde flexible Arbeitsmodelle erschweren und den Spielraum für Lohnerhöhungen verkleinern. Der Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie kennt bereits heute einen allgemeinen Ferienanspruch von 5 Wochen und eine Steigerung auf 6 Wochen ab dem 50. Altersjahr.<br /><br />Aus diesen Gründen spricht sich Swissmem entschieden gegen die Initiative «6 Wochen Ferien für alle» aus.</p>
<p class="bodytext"><br /><a href="http://www.ferieninitiative-nein.ch" target="_blank" >www.ferieninitiative-nein.ch</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Politik</category>
			<category>In eigener Sache</category>
			<category>Alle Kategorien</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wettbewerbsvorteil durch industrielle Dienstleistungen</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/wettbewerbsvorteil-durch-industrielle-dienstleistungen/8.html</link>
			<description>Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau können durch Service ein zweites Standbein aufbauen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Knapp 84% der im Rahmen einer Studie der Universität St. Gallen befragten Unternehmen möchten das Dienstleistungsgeschäft ausbauen. Aus gutem Grund, denn industrielle Dienstleistungen sind weniger konjunkturabhängig als der Weltmarkt für Investitionsgüter und ermöglichen Margen von bis zu 20 Prozent. Ausserdem helfen sie, das Produkt vom Wettbewerb zu differenzieren und mit den Kunden eine langfristige und profitable Beziehung aufzubauen.<br />&nbsp;<br />Grosse Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau setzen denn auch seit längerer Zeit auf Service-Strategien. Sie erwirtschaften im Branchendurchschnitt bereits 15% des Umsatzes mit industriellen Dienstleistungen. Erfolgsbeispiele wie die Hilti AG und die Schindler Aufzüge AG entwickeln sich zum Lösungsanbieter und kommen auf einen Dienstleistungsanteil von über 30% des Umsatzes. Der Triebwerkhersteller Rolls Royce erwirtschaftet als weiteres Paradebeispiel mit 55% sogar mehr als die Hälfte des Umsatzes durch Dienstleistungen.<br /><br />Kleinere Unternehmen haben beim Auf- oder Ausbau ihrer Service-Sparte mehr Schwierigkeiten zu überwinden als Grossunternehmen. Weil qualifiziertes Personal oder finanzielle Mittel fehlen, sehen sich die Unternehmen gezwungen, die knappen Ressourcen entweder in die Produktion oder das Servicegeschäft zu investieren. Verbesserungspotenzial sehen die befragten KMU ausserdem beim Know-how für die zielgerichtete Einführung von Dienstleistungen, von der Abschätzung des Marktpotenzials bis zur Etablierung einer Dienstleistungskultur.<br /><br />Das Projekt IDEEkmu unterstützt Ostschweizer KMU beim Aufbau eines Dienstleistungsportfolios. Auftakt dazu bildet eine an 3 Orten durchgeführte <a href="de/veranstaltungen/einzelansicht/event/industrielle-dienstleistungen-effizient-entwickeln.html" target="_blank" class="internal-link" >Veranstaltung</a>. Den Unternehmen werden in Impulsreferaten die Chancen des Servicegeschäfts aufgezeigt und sie werden über weiterführende und vertiefende Veranstaltungen informiert. Diese finden in Form von Workshops statt und dienen dazu, das eigene Unternehmen in Bezug auf industrielle Dienstleistungen klarer zu positionieren und dabei individuelle Synergiepotenziale und Chancen zu identifizieren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.ideekmu.ch/" target="_blank" >www.ideekmu.ch</a></p>
<p class="bodytext"><br /><a href="fileadmin/user_upload/Newsletter/2012/Februar/IDEEkmu-Programm.pdf" target="_blank" class="download" >Veranstaltungsprogramm (PDF)</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Swiss Plastics ein Erfolg</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/swiss-plastics-ein-erfolg/8.html</link>
			<description>Mehr Aussteller, mehr Besucher und zufriedene Teilnehmer - so sieht das Fazit der Swiss Plastics...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Schweizer Kunststoffmesse Swiss Plastics, welche dieses Jahr zum dritten Mal in Luzern durchgeführt wurde, kann als Erfolg bezeichnet werden. 280 Aussteller - 15% mehr als beim letzten Mal - präsentierten in der Messe Luzern ihre Produkte. Auch die 4500 Besucherinnen und Besucher, die während den drei Tagen die Messehallen aufsuchten, entsprechen einer Zunahme von 10%.<br /><br />Geschätzt wurde vor allem, dass ausschliesslich Fachpublikum die Messen besuchten und wertvolle Kontakte geknüpft werden konnten. Die Swiss Plastics hat einen regionalen Charakter und sie soll diesen laut Aussagen von Ausstellern auch beibehalten.<br /><br />Bereits die Eröffnung setzte einen Höhepunkt, als eine hochkarätige Gruppe im Podium über die Herausforderungen der Schweizer Kunsstoffindustrie im globalen Umfeld diskutierte. So zeigte Wilfried Haensel, Executive Director der europäischen Dachorganisation Plastics Europe, aus europäischer Sicht, wie rasch die schweizer Kunsstoffindustrie Marktanteile gewonnen hat und weiter gewinnt. Franziska Tschudi, CEO der Wicor Holding AG, stellte dar, wie sich eine erfolgreiche Firma im veränderten globalen Umfeld positionieren muss und Peter Dietrich, Direktor von Swissmem, erläuterte die grössten aktuellen Herausforderungen der Schweizer Exportindustrie. <br /><br />Während der Messe vermittelten 37 Referenten ihr Fachwissen im Forum. Am Tag der Romandie erklärte Regierungsrat Michel Probst, dass der Kanton Jura Firmen aus dieser Branche fördern will.<br /><br />Swissmem war mit einem Gemeinschafts-Pavillon mit sechs teilnehmenden Firmen präsent und lud am Mittwoch zu einem Apéro ein.<br /><br />Von den teilnehmenden Firmen wurden die Organisation und der zentrale Verpflegungsservice von Swissmem sehr geschätzt. Die meisten Teilnehmer werden auch beim nächsten Mal wieder mit dabei sein und es ist zu hoffen, dass sich zukünftig noch mehr Unternehmen zu einer Teilnahme entschliessen, damit der Auftritt der Swissmem Firmen an dieser Messe noch markanter wird.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Fachgruppen</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europa Forum Luzern : Streitpunkt Zuwanderung</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/europa-forum-luzern-streitpunkt-zuwanderung/8.html</link>
			<description>Am 22. internationalen Europa Forum Luzern diskutieren hochrangige Persönlichkeiten, Expertinnen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zuwanderung und wirtschaftliche Entwicklung hängen direkt miteinander zusammen. In den Industrieländern trägt die Zuwanderung massgeblich zu einer steigenden Beschäftigung und zum Wirtschaftswachstum bei. Für die Schweiz sind die ausländischen Arbeitskräfte ein wichtiger Faktor der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und unseres Wohlstands. Der Schweizer Arbeitsmarkt braucht auch künftig ausländische Arbeitskräfte, allein schon aus demografischen Gründen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften lässt sich weder quantitativ noch qualitativ vollständig im Inland decken. Verschiedene Branchen könnten heute ohne ausländische Arbeitskräfte nicht mehr existieren.<br /><br />Im Vordergrund der Tagung stehen u.a. folgende Fragen: Wie viel Zuwanderung benötigt unser Arbeitsmarkt, und woher sollen diese Arbeitskräfte kommen? Wer soll dieses Mass definieren? Welche Rolle spielt dabei die Personenfreizügigkeit? Mit welchen nationalen und internationalen Instrumenten lässt sich die Zuwanderung letztendlich wirkungsvoll steuern? <br /><br />Unter anderen wirken mit<br /><b>Simonetta Sommaruga</b>, Bundesrätin, Vorsteherin EJPD<br /><b>Gerd Leers</b>, Minister für Einwanderung, Integration und Asylwesen, Niederlande<br /><b>Silvia Ayyoubi</b>, Leiterin Group HR &amp; Mitglied der Konzernleitung, Roche<br /><b>Serge Gaillard</b> Leiter der Direktion für Arbeit, SECO<br /><b>Alain M. Ritter</b>, Head HR, Georg Fischer Piping Systems<br /><b>Valentin Vogt</b>, Präsident Arbeitgeberverband und VRP Burckhardt Compression<br /><b>Martin Woolnough</b>, Managing Director / Chief Executive, Nestlé&nbsp; Nigeria <br />sowie weitere Persönlichkeiten<br /><br />Swissmem ist Partner der Veranstaltung<br /><br /><b>22.internationales Europa Forum Luzern, <br />23. und 24. April 2012 im KKL Luzern</b></p>
<p class="bodytext"><br /><b>Öffentliche Veranstaltung </b>Montag, 23. April, 2012 <br />von 17.45 Uhr bis 20.00 Uhr <br />(Eintritt frei – Anmeldung obligatorisch)</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Symposium </b>Dienstag, 24. April 2012 (9 bis 18.00 Uhr)<br />Eintritt CHF 350.00 </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Weitere Infos und Anmeldung: <br /><a href="http://www.europa-forum-luzern.ch" target="_blank" >www.europa-forum-luzern.ch</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Arbeitgeberfragen &amp; Sozialpartnerschaft</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaftsmission mit Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann in die Türkei</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/wirtschaftsmission-mit-bundesrat-johann-n-schneider-ammann-in-die-tuerkei/8.html</link>
			<description>Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann wird - begleitet von einer  Wirtschaftsmission - vom 21. bis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann wird - begleitet von einer  Wirtschaftsmission - vom 21. bis 23. März 2012 die Türkei  (Ankara/Istanbul) besuchen. Via economiesuisse sind wir angefragt  worden, ob Repräsentanten von Swissmem bzw. unserer Unternehmen an der  Mission teilnehmen möchten. <br /><br />Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme an dieser Wirtschaftsmission haben, bitten wir Sie, das entsprechende <a href="fileadmin/user_upload/Newsletter/2012/Februar/Anmeldeformular.doc" class="download" >Formular</a> von economiesuisse bis Freitag, 3. Februar 2012, an Frau Karin Mateu (<a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('iwehpk6gwnej:iwpaqWaykjkieaoqeooa:yd');" >karin.mateu<span style="display:none">anti spam bot</span>@economiesuisse<span style="display:none">anti spam bot</span>.ch</a>, Fax 044 421 34 80) zu senden. <br /><br />Es wird erwartet, dass Interessierte am ganzen Reiseprogramm teilnehmen. Der definitive Entscheid, wer an der Mission teilnehmen kann, liegt jedoch beim Bundesrat.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/user_upload/Newsletter/2012/Februar/Einladung.pdf" class="download" >Programm</a> und <a href="fileadmin/user_upload/Newsletter/2012/Februar/Anmeldeformular.doc" class="download" >Anmeldeformular</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>International</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ressourceneffizienz in Produktion und Supply Chain - 7. SCM-Forum der ETH Zürich, 28. März 2012</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/7-scm-forum-der-eth-zuerich-28-maerz-2012-ressourceneffizienz-in-produktion-und-supply-chain/8.html</link>
			<description>Steigende Material- und Energiepreise bergen für produzierende Unternehmen ein grosses...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Steigende Material- und Energiepreise offenbaren produzierenden Unternehmen hohe Optimierungspotenziale, da durch die Gestaltung ressourceneffizienter entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielt werden können. Dabei ist das Erlangen eines nachhaltigen Images gerade dann von Interesse, wenn auch gleichzeitig Kosten eingespart werden können. Dieser Drang zu einer erhöhten Ressourceneffizienz wird verstärkt durch die zunehmende Verknappung essenzieller Rohstoffe, die nur auf sehr volatilen Märkten zu beschaffen sind.</p>
<p class="bodytext"><br />Das 7. SCM-Forum der ETH Zürich befasst sich mit innovativen Konzepten zur Effizienzsteigerung in Produktion und Supply Chain sowie mit den Chancen und Risiken in der Beschaffung knapper Ressourcen. Neun namhafte Referenten, CEOs und Topmanager erfolgreicher Unternehmen berichten über ihre Erfahrungen in der Praxis und präsentieren konkrete Lösungsansätze aus ihren Unternehmen. Die Tagung bietet weiterhin viel Raum zur Diskussion und zum Austausch zwischen Referenten und Teilnehmenden</p>
<p class="bodytext"><br />Weitere Informationen und das Anmeldeformular zur Tagung finden Sie unter:</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.tagungen.bwi.ethz.ch" target="_blank" >www.tagungen.bwi.ethz.ch</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Wirtschaftsrecht &amp; Wirtschaftspolitik</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hohe Anforderungen an die gerechtfertigte fristlose Entlassung - ein aktuelles Bundegerichtsurteil (A4_215/2011)</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/hohe-anforderungen-an-die-gerechtfertigte-fristlose-entlassung-ein-aktuelles-bundegerichtsurteil/8.html</link>
			<description>Ein Bundesgerichtsurteil zeigt, dass bei einer fristlosen Entlassung auch in Fällen schwerwiegender...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b></b>Das Bundesgericht hat im Fall eines Anästhesiepflegers, der in unerlaubter Weise seinen Posten verlassen hat, ein kantonales Urteil geschützt, das eine fristlose Entlassung trotz dieser schwerwiegenden Pflichtverletzung als ungerechtfertigt angesehen hat. Der entlassene Mitarbeiter war als Pfleger bei einem privaten Krankenhaus zivilrechtlich angestellt.</p>
<p class="bodytext"><br />Die Entlassung stand im Zusammenhang mit einem Vorfall im November 2006, als der Angestellte bei einer Operation «Material» auf den Boden neben den Abfallbehälter geworfen hatte. Als er am Folgetag von seinem Vorgesetzten zur Rede gestellt wurde – der Pfleger bekundete in grundsätzlicher Hinsicht Mühe, mit Kritik des Vorgesetzten umzugehen - schrie er diesen an, verliess daraufhin das Krankenhaus im Wissen darum, dass alle Anästhesiepfleger an diesem Tag ausgelastet waren und kaum oder nur schwer rechtzeitig ein Ersatz für seine Funktion zu finden war. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gleichentags liess er sich durch seinen Arzt zu 100% arbeitsunfähig schreiben, währenddessen sein Arbeitgeber ihn&nbsp; -&nbsp; allerdings erst nachdem er krankgeschrieben wurde -&nbsp; wegen unerlaubten Verlassens seines Postens fristlos entlassen hat. Der Arbeitgeber wusste, dass der Angestellte zu dieser Zeit Eheprobleme hatte.</p>
<p class="bodytext"><br />Wie die Vorinstanzen beurteilte das Bundesgericht die fristlose Entlassung als ungerechtfertigt und berücksichtigte dabei folgende Umstände:</p>
<p class="bodytext"> <br /> </p><ul><li>Dass der Angestellte im Rahmen einer Operation Material zu Boden geworfen hatte, war im konkreten Fall entschuldbar und rechtfertigte keine fristlose Kündigung. <p> <br /> </p> </li></ul><ul><li>Das unerlaubte Verlassen des Krankenhauses war objektiv eine schwerwiegende Pflichtverletzung, weil der Angestellte wusste, dass ein Ersatz nur schwierig zu beschaffen war. Er war für eine Operation eingeteilt und wusste, dass diese vielleicht verschoben werden musste. Er hätte deshalb abwarten müssen, ob ein Ersatz zu finden war. Eine konkrete Gefahr für die Gesundheit eines Patienten war dagegen nicht festgestellt.</li></ul><p class="bodytext"> <br /> </p><ul><li>Der Arbeitgeber wusste um die schwierige Lebensphase, in welcher sich der Angestellte befand und hätte berücksichtigen müssen, dass seine Überreaktion darauf zurückzuführen war. Er konnte ausserdem sehen, dass die Gesundheit des Angestellten angegriffen war.</li></ul><p class="bodytext"> <br /> </p><ul><li>Die kantonalen Gerichte haben auch die etwa zehnjährige Anstellungsdauer und die guten Beziehungen zu seinen Kollegen berücksichtigt.</li></ul><p class="bodytext"><br />Das Bundesgericht schützte aufgrund dieser Umstände ausserdem die Entschädigung im Sinne von Art. 336a OR in der Höhe von vier Monatsgehältern für die ungerechtfertigte Entlassung. Die kantonalen Gerichte haben dabei auch in Erwägung gezogen, dass der Angestellte aufgrund der Karenzfrist zum Bezug von Versicherungsleistungen gezwungen war, sich ans Sozialamt zu wenden.</p>
<p class="bodytext"><br />Das Urteil illustriert, dass die Anforderungen an die Voraussetzungen einer fristlosen Kündigung sehr hoch angesetzt werden und auch in Fällen schwerwiegender Pflichtverletzungen sämtliche – insbesondere auch die persönlichen – Umstände des Einzelfalls abzuwägen sind.</p>
<p class="bodytext"><br />Für Fragen steht Ihnen Herr Jürg Granwehr, Ressortleiter Bereich Arbeitgeberpolitik (<a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('iwehpk6f:cnwjsadnWoseooiai:yd');" >j.granwehr<span style="display:none">anti spam bot</span>@swissmem<span style="display:none">anti spam bot</span>.ch</a>) gerne zur Verfügung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Arbeitgeberfragen &amp; Sozialpartnerschaft</category>
			<category>Alle Kategorien</category>
			
			<author>j.granwehr@swissmem.ch</author>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schweizer Unternehmen in Indien</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/schweizer-unternehmen-in-indien/8.html</link>
			<description>Doppelpunkt vom 19. Januar 2012, Schweizer Radio DRS 1</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rund 200 Schweizer Firmen sind derzeit mit und ohne lokale Partner in Indien vertreten. Und immer mehr zieht der grosse Markt auch kleinere Schweizer Unternehmen an. Doch in Indien Fuss zu fassen ist nicht immer ganz einfach.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">«Doppelpunkt» hat Schweizer Firmen in Indien besucht, zeigt auf, mit welchen Schwierigkeiten sie kämpfen und berichtet über die Anfänge der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Indien und der Schweiz. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp%3A%2F%2Fcp23910.edgefcs.net%2Fondemand%2Fmpc%2Fpapa%2Fdrs1%2Fdoppelpunkt%2F2012%2F01%2Fdrs1_2012-01-19_2003_doppelpunkt.mp3&amp;sg=10000224&amp;sh=10208680&amp;type=popup&amp;skin=srdrs%20" target="_blank" class="external-link-new-window" >Zum Beitrag</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Meltwater</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Energie- und Ressourcenpolitik der EU auf dem Weg in die Zukunft</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/neuerungen-in-der-energie-und-ressourcenpolitik-der-eu/8.html</link>
			<description>In der EU geniesst die Energie- und Ressourcenpolitik derzeit einen hohen Stellenwert. Im Dezember...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Ecodesign-Direktive der EU (Richtlinie 2009/125/EG) sieht vor, dass energieverbrauchsrelevante Produkte auf ihre Umweltauswirkungen hin untersucht und Massnahmen zu deren Verbesserung ergriffen werden. Als energieverbrauchsrelevant werden Produkte bezeichnet, die entweder selbst Energie konsumieren (Haushaltgeräte, Elektromotoren etc.) oder sich auf den Energieverbrauch anderer Produkte auswirken (z.B. Steuer- und Regelgeräte, aber auch Fenster oder Sanitärinstallationen). Aufgrund der Ecodesign-Richtlinie sind in den vergangenen Jahren insbesondere Energieeffizienz-Vorschriften für eine ganze Reihe von MEM-Produkten erlassen worden. Zahlreiche weitere werden gegenwärtig geprüft oder erarbeitet. </p>
<p class="bodytext"><br />Nun lässt die EU prüfen, welche Produktgruppen in einer nächsten Runde angegangen werden sollen. Im Dezember hat die EU-Kommission <a href="fileadmin/user_upload/Newsletter/Januar2012/Draft_Ecodesign_Working_Plan_2012-2014_-_16_December_2011.doc" class="download" >ihren Entwurf für das Arbeitsprogramm 2012-2014</a> veröffentlicht, das im April dieses Jahres verabschiedet werden soll.</p>
<p class="bodytext"><br />Der vorliegende Entwurf räumt fünf Produktgruppen Priorität ein:</p><ul><li>Fenster («windows»)</li><li>Dampfkessel &lt; 50 MW («steam boilers»)</li><li>Stromkabel («power cables»)</li><li>Server und Einrichtungen zur Datenlagerung («enterprises servers, storage and ancillary equipment»)</li><li>Intelligente Geräte und Smart Meters («smart appliances / meters»).</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Diese Produktgruppen sollen in den nächsten Jahren im Rahmen von Vorstudien untersucht und bei Bedarf neuen gesetzliche Vorschriften oder freiwilligen Branchenvereinbarungen unterworfen werden. </p>
<p class="bodytext"><br />Vier weitere Produktgruppen sollen einer Vorstudie unterzogen werden, falls die Ergebnisse laufender Studien oder Umsetzungsmassnahmen dies nahelegen. Dazu zählen</p><ul><li>Verdrängerpumpen («positive displacement pumps»), z.B. Kolben- oder Schneckenpumpen</li><li>Elektrische Kleinmotoren unter 200 W («fractional horse power motors»), z.B. bürstenlose DC-Motoren</li><li>Heizregler («heating controls»)</li><li>Beleuchtungsregler («lighting controls»).</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bei allen genannten Produktegruppen muss demnach in Zukunft mit neuen Vorschriften gerechnet werden. Welche Produkte tatsächlich Eingang ins Arbeitsprogramm finden, wird erst bei dessen Verabschiedung im April definitiv feststehen. Orgalime, der europäische Dachverband der MEM-Industrie, verfolgt die Weiterentwicklung intensiv und stellt die Einbringung der Industrieinteressen sicher.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Energieeffizienz-Direktive in Erarbeitung</b><br />Im Juni 2011 veröffentlichte die EU-Kommission einen <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2011:0370:FIN:EN:PDF" target="_blank" class="external-link-new-window" >Vorschlag für eine neue Energieeffizienz-Direktive (COM(2011)370)</a>. Dieses Gesetz soll die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, um das EU-Ziel einer Energieeinsparung von 20% bis ins Jahr 2020 zu erreichen. Es legt Minimalanforderungen fest, die von den EU-Mitgliedstaaten im Rahmen ihres nationalen Rechts umgesetzt werden müssen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Entwurf enthält einen umfassenden Mix aus Vorschriften und Anreizsystemen, darunter Elemente wie die Pflicht zur Festlegung nationaler Energieeffizienz-Ziele, eine minimale Sanierungsrate für Gebäude der öffentlichen Hand, die verpflichtende Einführung von Energieeffizienzprogrammen durch Energieverteiler, obligatorische Energieaudits für grosse Unternehme, Vorschriften zur Messung und Ausweisung von Energieverbrauchszahlen und zahlreiche weitere Instrumente. Viele dieser Punkte sind gegenwärtig noch völlig offen.</p>
<p class="bodytext"><br />Die Arbeit an der neuen Direktive läuft auf Hochtouren. Auf den ersten Gesetzesentwurf hin sind 1800 Änderungsanträge eingegangen, welche nun vom Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des EU-Parlaments bearbeitet werden. Die Vorlage wird voraussichtlich in der ersten Hälfte 2012 vom Europäischen Parlament behandelt werden. Orgalime begleitet auch dieses Gesetzesvorhaben und hat dazu im November 2011 auch ein <a href="fileadmin/user_upload/Newsletter/Januar2012/Orgalime_PP_COM_Proposal_Energy_Efficiency_Directive_2011_11_10.pdf" target="_blank" class="download" >Positionspapier</a> veröffentlicht.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Energy Roadmap 2050 und Action Plan Eco-Innovation erschienen</b><br />Mitte Dezember veröffentlichte die EU-Kommission ihre «Energy Roadmap 2050» in <a href="http://ec.europa.eu/energy/energy2020/roadmap/doc/com_2011_8852_en.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" >Englisch</a>, <a href="http://ec.europa.eu/energy/energy2020/roadmap/doc/com_2011_8852_de.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" >Deutsch</a> und <a href="http://ec.europa.eu/energy/energy2020/roadmap/doc/com_2011_8852_fr.pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" >Französisch</a>. Als Ausgangspunkt für diesen Energiefahrplan dient das ehrgeizige Ziel der EU, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80-95% unter den Stand von 1990 zu senken. Dies bedingt eine weitgehende Dekarbonisierung der Wirtschaft, d.h. eine Abkehr von fossilen Energieträgern. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im nun vorliegenden Energiefahrplan 2050 untersucht die Kommission die mit dem Dekarbonisierungsziel verbundenen Herausforderungen, wobei dieses Ziel unter Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit und der Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden soll. Dazu wurde eine Reihe von Szenarien entwickelt und daraus Schlussfolgerungen zu den Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die angestrebte Dekarbonisierung gezogen. </p>
<p class="bodytext"><br />Ebenfalls Mitte Dezember publizierte die EU-Kommission den neuen <a href="http://ec.europa.eu/environment/etap/inaction/policynews/772_en.html" target="_blank" class="external-link-new-window" >«Eco-Innovation Action Plan»</a>. Dieser soll helfen, Innovationen zu fördern, welche Umweltbelastungen reduzieren oder zur effizienteren Nutzung der Ressourcen beitragen. Der Aktionsplan ersetzt den Environmental Technologies Action Plan (ETAP) aus dem Jahr 2004 und schlägt eine Reihe von Massnahmen vor, um Ökoinnovationen zu erleichtern und zu beschleunigen.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Weiterbildung im Energie- und Umweltbereich</b><br />Sind Sie verantwortlich für Energie- und Umweltmassnahmen im Betrieb und möchten Sie Ihr Fachwissen dazu auffrischen oder erweitern? Swissmem bietet regelmässig aktuelle und praxisnahe Seminare und Ausbildungen rund um Energie, Klima- und Umweltschutz an. Im März 2012 finden der <a href="de/veranstaltungen/einzelansicht/event/basiskurs-fuer-umweltbeauftragte-1.html" target="_blank" class="internal-link" >Basiskurs für Umweltbeauftragte</a> (in deutscher und französischer Sprache) sowie das <a href="de/veranstaltungen/einzelansicht/event/klimaschutz-im-unternehmen-co2-emissionen-ausweisen-und-managen.html" target="_blank" class="internal-link" >Seminar «Klimaschutz im Unternehmen»</a> statt. Informationen zu diesen und weiteren Swissmem-Veranstaltungen finden Sie im <a href="veranstaltungen/swissmem.html" target="_top" class="internal-link" >Veranstaltungskalender</a>.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Energie &amp; Umwelt</category>
			<category>Public News</category>
			
			<author>s.studer@swissmem.ch</author>
			<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 10:07:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>R&amp;D in der Privatwirtschaft: Starke Ausrichtung auf nationale Ebene</title>
			<link>http://www.swissmem.ch/news-newsletter/einzelansicht/news/rd-in-der-privatwirtschaft-starke-ausrichtung-auf-nationale-ebene/8.html</link>
			<description>Die Schweiz zieht bei der Beteiligung am 7. Rahmenprogramm der EU eine positive Zwischenbilanz. Der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat <a href="http://www.sbf.admin.ch/htm/dokumentation/news_de.html#2" target="_blank" class="external-link-new-window" >Informationen zur schweizerischen Beteiligung am Rahmenprogramm der EU</a> veröffentlicht. Das aktuelle 7. Rahmenprogramm läuft seit 2007 und dauert noch bis 2013; es handelt sich also um eine Zwischenbilanz zu einem Zeitpunkt, bei dem knapp 40% des gesamten Programmbudgets vergeben sind.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Schweizer Forschung im europäischen Wettbwerb der Ideen an der Spitze dabei</b></p>
<p class="bodytext"><br />Die vorläufige Bilanz lässt sich sehen: Aufgrund der Daten kommt das SBF zum Schluss, dass «die Schweizer Forschung im europäischen Wettbwerb der Ideen an der Spitze dabei ist». Das bestätigt Ergebnisse des «European Innovation Scoreboard». Die Erfolgsquote bei der Gesuchstellung liegt gesamthaft betrachtet derzeit bei 22.2%, bei den Projekten mit Schweizer Beteiligung hingegen bei 25.4%. Die Schweiz liegt in diesem «Ranking» hinter Belgien (26.7%), den Niederlanden (25.9%) und Frankreich (25.7%). Die bisher gut 2'000 Projektbeteiligungen der Schweiz im 7. Rahmenprogramm entsprechen 3.3% der Gesamtbeteiligung am 7. Rahmenprogramm, aus Sicht der Schweiz eine Steigerung gegenüber dem 6. Rahmenprogramm; im Ländervergleich – mit den Niederlanden an der Spitze (5.6%) – belegt die Schweiz damit den 9. Platz.<br /><br />Interessanter als die Zahl der Projektbeteiligungen ist der Umfang der R&amp;D-Förderung, die von Brüssel in die Schweiz fliesst: über 1.2 Milliarden Franken an Fördermitteln können Schweizer Forschende bis jetzt einsetzen. Das entspricht 4.3% der gesamthaft vergebenen Gelder; im 6. Rahmenlehrplan lag der Schweizer Anteil noch bei 3.1%. Die Schweizer Forschenden profitieren damit von Fördermitteln, die um einen Faktor 1.6 höher liegen als sie gemäss dem Finanzbeitrag beanspruchen könnten. Das unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit sehr schön.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Rückläufige Beteiligung der Privatwirtschaft </b></p>
<p class="bodytext"><br />Ein Wermutstropfen bleibt aber: Die Schweiz spielt besonders stark in den beiden Bereichen «Ideas» und «Human Capital» auf, die beiden Bereiche, die in erster Linie die Forschung an Hochschulen fördern. Hier sei an die Schaffung des ERC (European Research Council) erinnert, das eine Funktion ähnlich jener des Schweizerischen Nationalfonds wahrnimmt (Förderung der Grundlagenforschung). Und genau das wiederspiegelt auch die Entwicklung der Beteiligung an den EU-Rahmenprogrammen: Die Hochschulen nehmen eine dominanter werdende Rolle ein, und die Beteiligung der Privatwirtschaft ist anteilsmässig rückläufig. Über 500 Millionen Franken flossen in die Institutionen des ETH-Bereichs und rund 330 Millionen Franken in die Universitäten; das sind zusammen gut 68% des Mittelrückflusses! – Die Privatwirtschaft wurde mit 247 Millionen Franken unterstützt (20%). Im 6. EU-Rahmenprogramm lag der Anteil noch bei 25.5%.</p>
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<p class="bodytext">Eine aktuelle Untersuchung von Luedi Consulting R+D bestätigt diesen Befund: Im Jahr 2011 hat die Schweiz mit ihren Beteiligungen am 7. Rahmenprogramm der EU so zugelegt wie nie zuvor – aber: erstens nimmt die Zahl der partizipierenden Firmen ab, und zweitens steigt der Anteil der Firmen, die an mehreren Projekten parallel beteiligt sind. Dieser Befund ergänzt die Entwicklung bei der schweizerischen R&amp;D-Förderung sehr schön: Die Kommission für Innovation und Technologie (KTI) fördert die Fachhochschulen immer stärker, während die Fördermittel der KTI für ETH-Bereich und Universitäten rückläufig sind. Das heisst, dass für die Schweizer Wirtschaft die Attraktivität der Fachhochschulen als Kooperationspartner markant gestiegen ist. Diese Entwicklung zeigt, dass sich die Firmen vermehrt kurzfristig wirksamen R&amp;D-Projekten widmen. </p>
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<p class="bodytext"><b>Swissmem fordert nachhaltige Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung durch die KTI</b></p>
<p class="bodytext"><br />Dass sich die KTI einer sehr grossen Beliebtheit erfreut, haben die Sondermassnahmen des Bundesrates von 2011 gezeigt. Unschön an der Sache ist, dass eine enorme Anzahl von Projektgesuchen ohne Evaluation mangels Fördermitteln zurückgewiesen wird – einmal mehr! Swissmem setzt sich seit Jahren für eine tragbare Lösung ein; allerdings ist diese noch immer nicht in Sicht. Unser langfristiges Ziel ist eine nachhaltige Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung durch die KTI. Die heutige «Stop and go»-Förderpolitik hemmt den Technologietransfer.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Innovation</category>
			<category>Public News</category>
			
			<author>p.stoessel@swissmem.ch</author>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 11:21:00 +0100</pubDate>
			
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