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Der Mitarbeiter von morgen: Wie die Berufsorientierte Weiterbildung den Wandel unterstützt

Drei Fragen an Michael Toepfer, Verantwortlicher für Inhouse Trainings, Swissmem Academy.

Die schnellen Entwicklungen in der Arbeitswelt verlangen lernende Organisationen. Was heisst das für Unternehmen konkret?

Menschen und Organisationen lernen, indem sie Erfahrungen machen und diese reflektieren. Organisationen müssen also eine lebendige und offene Reflexionskultur pflegen. Es gilt festzulegen, «wer mit wem wann wo drauf schaut», auch losgelöst von der formalen Struktur bzw. dem Organigramm. Über elektronische Plattformen wie z.B. interne Blogs können Wissen und Erfahrungen allen Interessierten verfügbar gemacht werden.

Was braucht es, damit alle Hierarchiestufen und Unternehmenseinheiten erreicht werden?

Plakativ gesagt: Das Weglassen der Hierarchiestufen und damit vieler Filter! Erfolgreiche Unternehmen unterhalten Reflexionsplattformen, auf denen alle Ebenen und Einheiten zusammenkommen und relevante Informationen und Erfahrungen austauschen. Starke Bilder und Erfolgsstorys, die von allen verstanden werden, helfen erfahrungsgemäss mehr als tausend Worte.

Was gilt es zu beachten, damit die Mitarbeiterzufriedenheit hoch gehalten werden kann?

Alles vermeiden, was Menschen demotiviert! Vorgesetzte sind da in der Pflicht! Menschen wollen ja beitragen, aber auch mal Fehler, d.h. Erfahrungen, machen dürfen. Es gilt, kreative Potenzialgemeinschaften zu schaffen, wo man sich gegenseitig ermuntert, ermutigt und begeistert für neue Lernfelder und Aufgaben. Wer Leistung will, muss Sinn bieten! Neues lernen macht Sinn!

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