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Fachkräfte-Rekrutierung im Wandel

Fachspezialisten sind für Unternehmen unerlässlich – auch und gerade in Zeiten einer Pandemie. Doch wie gelange ich an die richtigen Personen? Und wie kann ich bei einem Einstellungsstopp die Arbeitgebermarke weiterhin pflegen? Das Webinar vom 19. November zeigt Tools und Strategien, wie auf aktuelle Entwicklungen reagiert werden kann.

Online und offline kombinieren: Neue Tools und Strategien sind gefragt.

Die Swissmem-Mitgliedfirmen sind aktuell auf der Suche nach über 1300 Fachpersonen. Corona hat die Suchintensität zwar verringert, aber nicht zum Erliegen gebracht, wie die Zahl der online publizierten Stellen zeigt.  

Ohne fehlende Fachkräfte kann kein Projekt realisiert und keine neue Lösung entwickelt werden. Und selbst wenn aktuell gerade keine Stellen in einem Unternehmen zu vergeben sind, stellt sich die Frage, wie auf die veränderten Bedingungen reagiert werden soll.

Das Digitale wird wichtiger – und eröffnet neue Chance

Im Aufbau einer «Fachkräfte-Pipeline», in der Rekrutierung sowie im Onboarding  spielen digitale Kanäle eine immer entscheidendere Rolle. Online und offline müssen kombiniert werden, so wie Home-office und Arbeiten vor Ort zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind.

Aktuell ist das Thema Rekrutierung zwar nicht ganz zuoberst auf der Prioritätenliste. Wenn die Konjunktur aber wieder anzieht, so wird sich dies jedoch rasch ändern. Denn der Fachkräftemangel ist eine strukturelle Herausforderung, die sehr viele Firmen tangiert.

Der persönliche Austausch bleibt wichtig

Wie die Erfahrungen aus den Corona-Arbeitsbedingungen zeigen, bleibt der zwischenmenschliche Kontakt auch über digitale Kanäle wichtig.

Einige Aspekte, die es zu beachten gilt, sind:

  • Auch wenn ein grösser Teil der Kommunikation digital abläuft, braucht es nach wie vor viel Kommunikation durch die direkte Führungskraft oder ein/n Paten/in.
  • Der informelle Austausch sollte auch über digitale Kanäle gepflegt werden. Zum Beispiel über virtuelle Kaffeepausen mit dem Team.
  • Gewährt man Bewerbern eine virtuelle Tour durch die Firma oder einen Chat mit Teammitgliedern, so kann dies den Bewerbungsprozess positiv beeinflussen.
  • Kandidaten sind sich inzwischen den Austausch über Online-Kanäle gewohnt, oder erwarten diesen sogar. Die Akzeptanz hat stark zugenommen.
  • Online-Kontakte sollten durch Telefongespräche oder Offline-Kontakte verstärkt werden. Ein Vorteil von persönlichen Begegnungen ist, dass sie einen informellen Austausch vor und nach den Interviews ermöglichen.
  • Der Austausch sollte nicht nur im Rahmen eines Bewerbungsprozesses erfolgen. Immer mehr geht es auch darum, die Firma überhaupt bekannt zu machen, früh Beziehungen zu initiieren und einen Kandidaten-Pool für künftige Stellen aufzubauen.
  • Für KMU in periphären Lagen kann der Online-Austausch eine Chance sein, da dadurch lange Anfahrtsweg wegfallen. Wenn sich Unternehmen flexibel zeigen und online und offline geschickt kombinieren, wird dies von potenziellen Kandidaten positiv wahrgenommen.

Seminar Fachkräfte-Rekrutierung

Am Donnerstag, 19. November, von 15.30 bis ca. 16.30 Uhr bietet Swissmem ein Online-Seminar an zum Thema

Fachkräfte-Rekrutierung - Digitale Strategien und Tools. 

Das Webinar wendet sich an HR-Manager, KOM-Manager sowie Bereichsleiter.

Inhalte sind: 

  • Aufbau einer langfristigen Arbeitgebermarketingstrategie 
  • (Online-)Rekrutierungskanäle richtig bespielen und messen  
  • Kandidaten-Pools aufbauen und bewirtschaften

Das Webinar kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung

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