Startseite Aktuelles Branding & Rekrutierung: Von anderen Unternehmen lernen
Ansprechpartner  Jonas Lang Jonas Lang
Ressortleiter
+41 44 384 48 33 +41 44 384 48 33j.langnoSpam@swissmem.ch
Teilen

Branding & Rekrutierung: Von anderen Unternehmen lernen

Schon erlebt? Eine neue Stelle ausgeschrieben und kaum jemand meldet sich. Welche Massnahmen könnten hier Abhilfe schaffen? Am Erfahrungsaustausch vom 6. Dezember werden Fallbeispiele präsentiert und Praxisthemen in Gruppen besprochen. Melden Sie sich kostenlos an.

Was funktioniert, was weniger? Der Erfa-Anlass bietet eine Plattform für Diskussionen.

Selbst in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten fällt es Firmen oft schwer, bestimmte Stellenprofile zu besetzen. Gefragt sind hier ein strategisches Vorgehen und eine langfristige Herangehensweise. Ein standardisiertes Vorgehen gemäss Lehrbuch gibt es allerdings nicht. Vielmehr gilt es, in der Praxis zu lernen, wie Beziehungen zu potenziellen Mitarbeitenden aufgebaut und gepflegt werden können. Der Erfahrungsaustausch vom 6. Dezember soll die Teilnehmenden inspirieren und den Transfer ins eigene Unternehmen erleichtern (Programm).

Die beiden Unternehmen ABB Traction und Trumpf werden Beispiele vorstellen und zur Diskussion stellen. In einem zweiten Teil bestimmen die Teilnehmenden, welche Themen sie vertieft diskutieren möchten. Die Teilnahme am Erfahrungsaustausch ist kostenlos.Anmelden können Sie sich via Mail an Jonas Lang (j.langnoSpam@swissmem.ch).

Branding & Rekrutierung als Erfolgsfaktoren

Wie man sich als Arbeitgeber positioniert, wird zunehmend zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen. Diese Entwicklung kann aus unterschiedlicher Perspektive gestützt werden.

  •  Gemäss einer Studie von Universum, ein führendes, weltweit tätiges Unternehmen im Bereich Employer Branding, erachten 80 % der Unternehmen Employer Branding als eines der wichtigsten Themen. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 64%.
  •  Laut einer neuen Studie, die diese Woche von Ricoh Europe veröffentlicht wurde, erwarten Arbeitnehmer zunehmend von ihren Arbeitgebern, einen positiven Beitrag zu gesellschaftlichen Problemen zu leisten. Konkret: Zwei Drittel (65 %) der europäischen Arbeitnehmer erwarten von ihren Arbeitgebern, Teil der Lösung von gesellschaftlichen Problemen wie Klimawandel und Ungleichheit zu sein. Ausserdem wären 28 % bereit, 10 % weniger Lohn in Kauf zu nehmen, um für einen Arbeitgeber zu arbeiten, der sich für die Lösung gesellschaftlicher Probleme einsetzt.
  • Die Harvard Business Review titelte im September 2019: «Put purpose at the Core of your Strategy». Was so viel heissen will wie: Stellen Sie den Sinn und Zweck Ihres Unternehmens ins Zentrum. Der Global Leadership Forecast von Ernst & Young kam 2018 zum Schluss: «Purposeful Organisations» können um 42 Prozent bessere Finanzergebnisse aufweisen.
  • Eine Studie des Lehrstuhls für Personalmanagement der Ludwig-Maximilians-Universität München ergab, dass aufgrund des Fachkräftemangels bereits 85% der Unternehmen Mitarbeiternetzwerke für die Rekrutierung nutzen.

Voraussetzung, damit die Arbeitgebermarke gegen aussen erfolgreich gefestigt werden kann, ist eine intakte Firmenkultur. Laut einer Gallup Studie aus dem Jahr 2018 verrichten 69% der Befragten Dienst nach Vorschrift. 16 % der Studienteilnehmenden haben innerlich gekündigt. Employer Branding kann auch hier einen Beitrag leisten. Denn der Prozess beginnt im Innern und entfaltet sowohl eine firmeninterne Wirkung als auch eine externe Ausstrahlung. Die Swissmem Academy kann mithelfen, die Firmenkultur zu entwickeln und die Massnahmen breit abzustützen.  (Mehr).
Werden Mitarbeitende zu Markenbotschaftern, so stehen diverse zusätzliche Formate zur Verfügung, die bei der Gewinnung von Fachkräften eingesetzt werden können. Denkbar sind beispielsweise Karriereabende mit Fachvorträgen von Mitarbeitenden oder spezifische Workshop. Welche Erfahrung haben die Unternehmen bereits gemacht? Was wirkt? Dies möchten wir am Erfa-Anlass vom 6. Dezember mit Ihnen diskutieren.

Verwandte Artikel