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Universelle Schnittstelle für Werkzeugmaschinen

Eine gemeinsame Sprache verbindet - das gilt auch für Maschinen. Deshalb wurde umati (universal machine tool interface) entwickelt. Auf der EMO Hannover 2019 fand eine äusserst erfolgreiche Demonstration des Schnittstellenstandards statt.

An der Präsentation von umati auf der EMO Hannover 2019 waren 70 Firmen mit 110 Maschinen und 28 Softwareanbieter aus insgesamt 10 Ländern beteiligt. Die Demonstration stiess auch bei der anwesenden politischen Prominenz auf viel Interesse. Es wurde gezeigt, wie Maschinen angebunden und Basisfunktionen sowie Informationen über verschiedene Dashboards angezeigt werden können – ein «Proof of Concept» sowohl für Kunden wie Hersteller. Aus der Schweiz präsentierten die Firmen BIGKaiser, Agathon AG, United Grinding Group, Pfiffner AG, Precitrame Machines SA, Tornos SA, Klingelnberg AG und Georg Fischer Maschining Solutions SA ihre Anwendungen.

umati basiert auf dem seit 2006 etablierten und bekannten Kommunikationsstandard OPC UA. Die Implementierung ist mit geringem Investitionsaufwand verbunden und auf vielen aktuellen Systemen direkt umsetzbar. Damit wird angestrebt, eines der Haupthemmnisse für den breiten Einsatz von Digitalisierungs-, IoT- und oder Industrie 4.0-Anwendungen durch eine standardisierte und universelle Schnittstelle zu lösen. Bisher existierten proprietäre Lösungen, die einen erheblichen Implementierungsaufwand beinhalteten. Swissmem ist in der Core Working Group (CWG) aktiv und direkt an der Entwicklung dieses Standards beteiligt.

In der Technischen Rundschau ist ein aufschlussreicher Artikel erschienen.

Wir bieten Informationen zur und Unterstützung bei der Implementierung. Interessierte Firmen können sich an Adam Gontarz wenden.

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