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WorldSkills 2021 in Schanghai werden um ein Jahr verschoben

Die für Ende September 2021 geplanten Berufs-Weltmeisterschaften «WorldSkills» in Schanghai werden aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie um ein Jahr in den Herbst 2022 verschoben. Swissmem wird die Auswirkungen mit SwissSkills und den im Projekt «WorldSkills» involvierten Personen analysieren.

WorldSkills International begründet den frühzeitigen Verschiebungsentscheid mit der grossen Planungsunsicherheit
aufgrund der aktuellen Pandemie. Mit der Verschiebung der WorldSkills um ein Jahr sollen auch alle
nachfolgenden internationalen Berufsmeisterschaften um ein Jahr nach hinten geschoben werden.

Das heisst, dass in Zukunft WorldSkills in geraden und EuroSkills voraussichtlich in ungeraden Jahren stattfinden
sollen. Bis anhin war es umgekehrt. Die WorldSkills in Lyon (geplant 2023) werden im Jahr 2024 stattfinden.
Für die WorldSkills in Schanghai wird die Alterslimite der Teilnehmenden um ein Jahr erhöht.

Ungewissenheit in Bezug auf SwissSkills 2022 in Bern

«Die frühzeitige Entscheidung schafft einerseits Planungssicherheit, wirft aber für SwissSkills und die Berufsverbände auch viele neue Fragen auf», erklärt André Burri, Geschäftsführer von SwissSkills. Nach wie vor
offen sei beispielsweise, in welcher Form im nächsten Jahr EuroSkills stattfinden könnten. «Da das Datum
der WorldSkills 2022 noch nicht bekannt ist, wissen wir noch nicht, ob es zu einem Terminkonflikt mit den
SwissSkills 2022 in Bern kommt.»

SwissSkills: Einbezug der Berufsverbände am 27. November

SwissSkills wird die nächsten Tage und Wochen nutzen, um möglichst viele offene Fragen zu klären und
Optionen zu prüfen. In den ganzen Prozess werden die Partner von SwissSkills, allen voran die Berufsverbände,
miteinbezogen. Am virtuell durchgeführten, strategischen OdA-Workshop am 27. November will
SwissSkills den Berufsverbänden eine Lagebeurteilung und allfällige Szenarien präsentieren und zur Diskussion
stellen.

Swissmem: Diskussion zu Varianten Anfang Dezember

Allen Beteiligten ist es bewusst, dass die aktuelle Situation besonders für die jungen Berufsathleten, die sich für die WorldSkills in Schanghai qualifiziert haben, unbefriedigend ist. Leider gibt die Pandemie derzeit den Takt an.

Anfang Dezember wird sich das Swissmem-Projektteam treffen, um die verschiedenen Szenarien durchzugehen. In die Diskussion werden auch die Entscheidungen und Planungen von SwissSkills einfliessen.

Swissmem bedankt sich bei allen Beteiligten für die Flexibilität und das langfristige Engagement.