In der EU ist eine umfassende Einschränkung mit zeitlich beschränkten Ausnahmen für die gesamte Substanzgruppe der PFAS vorgesehen. Nun wurde die lange erwartete Vernehmlassung über die Beurteilung des Komitees für sozioökonomische Analyse (SEAC) eröffnet. Bis am 25. Mai 2026 können Unternehmen die erwarteten sozioökonomischen Auswirkungen der Einschränkung noch einbringen. Mit einem endgültigen Entscheid über den Vorschlag ist jedoch nicht vor 2027 zu rechnen.
In der Zwischenzeit sind Unternehmen der Tech-Industrie am Abklären, welche PFAS in ihren Produkten vorkommen, welche Alternativen es gibt, und ob diese sowohl technisch wie auch wirtschaftlich funktionieren. In vielen Fällen ist ein Ersatz in dieser Branche nicht trivial. Innovation beim Lieferanten, auf eine Ausnahme hoffen, oder eigene Kontakte zu Forschenden knüpfen? Dies und Weiteres sind Wege für Anwender von PFAS in der Tech-Industrie.
An diesem Anlass der Swissmem ERFA Energie & Umwelt werden zwei Beispiele aus der Praxis kurz vorgestellt. Den Teilnehmenden wird ein Austausch über die Hindernisse, aber auch die Chancen und Lösungen ermöglicht.
Zielpublikum
Diese Austausch-Plattform richtet sich ausschliesslich an Swissmem Mitgliedsunternehmen:
- Nachhaltigkeits-,
- Energie- und
- Umweltverantwortliche
- weitere Interessierte aus Swissmem-Mitgliedsunternehmen.
Programm
Link zur Detailprogramm
→ Für den Rundgang sind lange Hosen und geschlossene Schuhe zwingend.
Kosten
Kostenlos - ausschliesslich fĂĽr Swissmem Mitgliedsfirmen
Anmeldung
Anmeldefrist: Dienstag, 26. Mai 2026
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