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Giga-Gigampfi und JA zur AHV 21

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Mit Swissmem zum Weltrekord: Giga-Gigampfi

Am 25. September 2022 stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die AHV 21-Reform ab. Aus demographischen und wirtschaftlichen Gründen wird die AHV-Kasse stark belastet und droht, ohne Reform bis ins Jahr 2034 leer zu sein. Dies gilt es zwingend zu verhindern.

Die wichtigsten Änderungen sind die Angleichung des Referenzalters auf 65 Jahre, die Flexibilisierung des Renteneintrittalters und die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.4 Prozent. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer und die AHV 21 müssen in zwei separaten Abstimmungen angenommen werden, damit die Reformen in Kraft treten. Stimmen Sie deshalb 2x JA am 25. September!

Im Zuge der AHV21-Kampagne wartet Swissmem mit einem Weltrekordversuch auf: Wir wollen gemeinsam mit Lernenden aus den Mitgliedfirmen die grösste Gigampfi der Welt bauen! Warum eigentlich eine Gigampfi? Diese steht symbolhaft für die Balance, welche die AHV wiederfinden muss. 

Die Aktion findet am 30. August auf dem Turbinenplatz statt. Es ist angedacht, dass sie von 11.00 bis 15.00 Uhr in Betrieb ist. Schauen auch Sie vorbei!

Das spricht für die AHV 21-Reform:

  • Die steigende Lebenserwartung und ein flexibles Renteneintrittsalter machen eine längere Erwerbsbeteiligung erstrebenswert. Dadurch kann dem Fachkräftemangel, wie er in der Industrie oftmals vorherrscht, teilweise entgegengetreten werden.

  • Ab 2025 wird die AHV ein negatives Umlageergebnis aufweisen. Das heisst, es wird mehr ausgegeben als eingenommen wird. Damit künftige Generationen auch von der AHV profitieren können, braucht es jetzt Reformen.

  • Für Frauen der Übergangsgenerationen sind grosszügige Ausgleichszahlungen vorgesehen. Dies und die längere Lebenserwartung von Frauen rechtfertigen die Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahre. Die Schweiz ist übrigens eines von nur vier OECD-Ländern, welche keine Rentenalterparität kennt.

  • In den nächsten 10 Jahren werden schätzungsweise 1 Million Menschen das Rentenalter erreichen, aber nur 500'000 in den Arbeitsmarkt eintreten. Dieser Umstand gefährdet den Generationenvertrag (die Arbeitnehmenden finanzieren die AHV der Pensionierten).

  • Für Personen, die trotz einer Rente Hilflosenentschädigung beziehen, verkürzt sich die Wartefrist durch die AHV 21 von bisher 12 Monaten auf 6 Monate.

Letzte Aktualisierung: 30.06.2022, Samuel Inauen