Nachhaltigkeit :: Swissmem - Der Werk- und Denkplatz Schweiz

Nachhaltigkeit

Swissmem setzt sich für einen effizienten Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. Herstellungsprozesse und Produkte werden in der MEM-Industrie laufend ressourceneffizienter ausgestaltet. Die Schweizer Kompetenzen in Innovation, Qualität und Effizienz bilden eine starke Grundlage für eine nachhaltige Wirtschaft mit weltweitem Effekt.

Nachhaltige Industrie

Die Schweizer MEM-Industries ist bestrebt nachhaltig zu produzieren und nachhaltige Produkte zu verkaufen. Dabei sollen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit abgedeckt werden, die ökologische, die gesellschaftliche und die ökonomische. Einen internationalen Rahmen dazu bietet die UNO Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals (SDGs). Bestrebungen nach mehr Nachhaltigkeit sollen nach marktwirtschaftlichen Prinzipien ausgestaltet sein. Freiwilligkeit, Sensibilisierung und Innovation bilden dazu die tragenden Säulen.

 

Swissmem engagiert sich als Kooperationspartner in der Klimaplattform der Wirtschaft Zürich. An den Business Lunches dieser Plattform können Unternehmen ihr nachhaltiges Engagement präsentieren.

Mehr zur Klimaplattform der Wirtschaft Zürich

 

Swissmem ist ausserdem Gründungsmitglied des Vereins «Go for Impact», einer Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und öffentlicher Hand. Die neue Initiative will die Schweizer Wirtschaft bei der Reduktion ihres negativen und der Steigerung ihres positiven Umweltimpacts im In- und Ausland unterstützen.

Mehr zu Go for Impact

 

Seit 2018 ist Swissmem Partner von Blue Competence, der Nachhaltigkeits-Initiative für den Maschinen- und Anlagenbau. Unternehmen, die bei Blue Competence mitmachen, verpflichten sich auf zwölf Leitsätze für eine nachhaltige Unternehmensführung. Mehr Informationen zur Teilnahme an Blue Competence über Adam Gontarz.
Mehr zu Blue Competence

 

Im Rahmen der Fachkräftestrategie bearbeitet Swissmem verschiedene Aspekte der gesellschaftlichen Nachhaltigkeit, insbesondere Nachwuchsförderung, Gleichstellungsthemen und Integration von älteren Mitarbeitenden.

Mehr zur Fachkräftestrategie

Umweltschonende Produktion

Eine möglichst umweltschonende Produktion lohnt sich aus Gründen der Produktionskosten, der Arbeitssicherheit und der Abfallkosten. Gefährliche Stoffe in Prozessen und Produkten werden möglichst reduziert. Jedoch sind Alternativen nicht immer leicht zur Hand und technologisch umsetzbar. Konkrete Einschränkungen bei der Verwendung von gefährlichen Stoffen müssen ausserdem mit der EU harmonisiert sein, um technische Handelshemmnisse zu verhindern.

 

 

Umweltbildung für mehr Nachhaltigkeit

Swissmem führt jährlich einen Basiskurs für Umweltbeauftragte durch, der entsprechenden Verantwortlichen das Rüstzeug vermittelt, damit sie die relevanten Umweltaspekte in ihrem Unternehmen identifizieren und entsprechende Massnahmen ergreifen können. Die Ausbildung legt den Grundstein für die Erarbeitung eines Umweltmanagementsystems. Weitere Informationen: n.aueranti spam bot@swissmemanti spam bot.ch

 

Die Swissmem Academy bietet den Kurs «Unternehmerische Nachhaltigkeit und Innovation» an. Weitere Informationen: infoanti spam bot@swissmem-academyanti spam bot.ch

Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz ist sowohl in Prozessen zur Herstellung von Produkten wie auch in der Nutzungsphase dieser Produkte relevant. MEM-Produkte stellen teilweise wiederum die Technologie bereit, mit der Konsum- und andere Produkte ressourceneffizient produziert werden können. Im Vergleich zum Herstellungsaufwand kann ein Produkt mit einer ökologischen Gestaltung (Ecodesign) in der Nutzungsphase ein Vielfaches an Energie oder Material einsparen. Oft fallen diese Einsparungen wegen des hohen Exportanteils der MEM-Industrie im Ausland an. Der Verein Reffnet unterstützt Unternehmen bei ihren Anstrengungen zur Ressourceneffizienz.

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Swissmem hat sich an einem vom BAFU mitfinanzierten Projekt von Ernst Basler & Partner im Bereich der seltenen Metalle beteiligt. Dabei wurde ein Tool für die Durchführung von Ressourcenchecks zu diesen Metallen und zum Aufzeigen von Handlungsoptionen für KMUs entwickelt.

Mehr zum Metal Risk Check

Cleantech

Die Schweizer MEM-Industrie entwickelt seit langem Cleantech-Lösungen. In Fachgebieten wie Umwelttechnik, Energieerzeugung, Energie- und Ressourceneffizienz verfügen Schweizer MEM-Unternehmen über herausragende Kompetenzen. Weltweit wachsende Märkte bieten der Schweizer Exportindustrie ausserdem interessante neue Marktchancen. Allerdings ist die Schweiz als Technologienation in vielen Auslandmärkten erst wenig bekannt.

 

Zentral für den internationalen Marktzugang ist der Abbau von Handelsbarrieren. Zu den wichtigsten Wachstumsmärkten für Cleantechlösungen zählen die dynamisch wachsenden Schwellenländer. Freihandelsabkommen sind für den ungehinderten Zugang zu diesen Märkten von grosser Bedeutung.

 

Das von der Exportplattform Cleantech Switzerland entwickelte und von S-GE weitergeführte Tool Cleantech Cube unterstützt Schweizer Unternehmen beim Zugang zu Cleantech-Märkten.

Nanotechnologie

Neue Technologien bieten Chancen, die zu nutzen sind. Gleichzeitig gilt es, die Risiken zu minimieren. Nanotechnologie könnte zukünftig zahlreiche Innovationen unter anderem im Bereich der Ressourceneffizienz ermöglichen. Bereits heute sind Entwicklungen und Anwendungen im Gange.

 

Selbstredend müssen neue Technologien den Sicherheitsansprüchen für Mensch und Umwelt genügen. Die Risiken von Nanomaterialien sollen geklärt werden, während gleichzeitig Instrumente zur Vorsorge zur Verfügung gestellt bzw. verbessert werden. Eine Vorverurteilung ohne ausreichende Faktengrundlage und damit eine unnötige Belastung für innovative Unternehmen sind kontraproduktiv. Gegebenenfalls ist die weitere, international abgestimmte Regulierung in der bestehenden Gesetzgebung für Chemikalien vorzusehen.

Kontakt

Dr. Christine Roth

Ressortleiterin Umwelt

 

Telefon +41 44 384 48 07

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