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MEM-Industrie: Kaum Hinweise auf einen baldigen Aufschwung

Medienmitteilung | 12. November 2020.
Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) durchlebt eine ungewöhnlich lange Baisse, welche durch die Covid-Pandemie deutlich verstärkt und verlängert wird. In den ersten neun Monaten dieses Jahres reduzierten sich die Auftragseingänge gegenüber der Vorjahresperiode um -8,6 Prozent, die Umsätze um -11,5 Prozent und die Exporte um -13,9 Prozent. Die Geschäftsentwicklung zeigt zwar im dritten Quartal eine leichte Erholung. Es bestehen aber kaum Hinweise auf einen baldigen, nachhaltigen Aufschwung. Vielmehr brachte die zweite Covid-Infektionswelle die Gefahr eines erneuten Rückschlages. Swissmem fordert, dass das Covid-19-Kreditprogramm reaktiviert wird, um mögliche Liquiditätsengpässe in 2021 überbrücken zu können. Im Weiteren darf die Industrie weder kantonal noch national in einen Lockdown gezwungen werden. Angesicht der angespannten Lage müssen am 29. November die Unternehmensverantwortungs- sowie die Kriegsmaterial-Initiative abgelehnt werden. Sie würden dem Werkplatz Schweiz massiv schaden.

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