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MEM-Industrie: Massiver Einbruch bei Umsatz und Auftragseingängen

Medienmitteilung | 26. August 2020.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben in der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) zu einem massiven Einbruch geführt. Die Auftragseingänge sanken im zweiten Quartal 2020 gegenüber der Vorjahresperiode um -19,5 Prozent, die Umsätze um -19,7 Prozent und die Exporte um -24,6 Prozent. Insgesamt präsentiert sich die Lage der Schweizer MEM-Industrie zu Jahresmitte düster. Die einzelnen Firmen sind je nach Marktsegment allerdings sehr unterschiedlich betroffen. Der kurzfristige Ausblick lässt wenig Optimismus zu. Swissmem befürchtet, dass es in den nächsten zwölf Monaten zu einem deutlichen Stellenabbau kommen wird. Für eine erfolgreiche Bewältigung der Krise ist es mitentscheidend, dass die Schweiz handelspolitisch offen und vernetzt bleibt. Der Schweizer Heimmarkt ist viel zu klein, um allen MEM-Unternehmen in der Schweiz eine Zukunft zu sichern. Zudem gilt es, mit neuen Freihandelsabkommen zusätzliche Marktchancen zu schaffen. Deshalb müssen die Verträge mit Indonesien sowie dem Mercosur vom Parlament und falls nötig vom Volk angenommen werden.

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