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INFO EVENT Die Schweiz als
Drittstaat?

Vorbereitung der Maschinenindustrie auf den Worst Case

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Mit dem Abbruch der Verhandlungen über das Institutionelle Rahmenabkommen durch die Schweiz im Mai 2021 ist die Zukunft des bilateralen Weges deutlich unsicherer geworden. Hinzukommt, dass aktuell die EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG revidiert wird und in Form einer Verordnung in Kraft gesetzt werden dürfte. Zudem ist in der EU eine Verordnung über den Einsatz von künstlicher Intelligenz im politischen Prozess, welche auch auf Maschinen anwendbar sein wird. Abgerundet wird diese Entwicklung durch den schon in Kraft befindlichen Cybersecurity Act, der gerade in vernetzten Maschinen und Anlagen Auswirkungen hat.

Obwohl grundsätzlich vertraglich verpflichtet ist davon auszugehen, dass die EU-Kommission aus rein politischen Gründen keine Hand bieten wird, den Bilateralen Vertrag über die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen (MRA) zu aktualisieren. Faktisch läuft dies darauf hinaus, dass die «Errungenschaften» des MRA wirkungslos verpuffen. Auch eine einseitige Übernahme der revidierten Maschinengesetzgebung und der neuen Verordnung über künstliche Intelligenz durch die Schweiz wird daran nichts ändern. Hersteller aus der Schweiz werden sich bei diesem Szenario darauf einstellen müssen, dass sie seitens der EU als Dritthersteller betrachtet werden.

Noch handelt es sich um ein – wenn auch realistisches – Szenario. Niemand will den Teufel an die Wand malen. Gleichzeitig wagen wir im Rahmen dieser Veranstaltung den Versuch aufzuzeigen, was dies für die Unternehmen bedeuten würde und wie sie sich darauf vorbereiten können.

Unabhängig von der Entwicklung des Verhältnisses Schweiz – EU wird den Teilnehmenden erste inhaltliche Änderungen in der europäischen Maschinengesetzgebung sowie die neuen Anforderungen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz in Maschinen vermittelt. Ferner wird auch auf die sich abzeichnende zeitliche Abfolge eingegangen.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich insbesondere an Geschäftsführer, Projektleiter, Vertriebsmitarbeitende, Verkaufsingenieure und Firmenjuristen.

Programm

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Referenten

Philipp Reusch
Rechtsanwalt
Reusch Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Büro Berlin
Joachimsthaler Straße 40-41
10178 Berlin
www.reuschlaw.de


Urs Meier
Rechtsanwalt Swissmem

Teilnahmebedingungen

  • 2G-Regel
  • Bei Annullierung nach Ablauf der Anmeldefrist werden die gesamten Seminarkosten verrechnet. Die Firma kann für eine geeignete Stellvertretung sorgen. 
  • Bei einer Teilnehmerzahl von weniger als 10 Personen wird das Seminar nicht durchgeführt.

Kosten

CHF 250.00

zzgl. MwSt.

Swissmem-Mitgliedfirmen

CHF 500.00

zzgl. MwSt.

Nichtmitglieder

Anmeldung

Last update: 03.01.2022