Höhere Berufsbildung

Die berufsorientierte Bildung auf Tertiärstufe weist einen hohen Praxisbezug auf und orientiert sich an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Sie versorgt die Wirtschaft mit ausgewiesenen Fach- und Führungskräften und wird massgeblich von dieser gesteuert.

Eidgenössische Berufsprüfungen: fachliche Vertiefung und Spezialisierung

Als Anschluss an die berufliche Grundbildung bieten die Berufsprüfungen ausgewiesenen Fachkräften eine fundierte fachliche Vertiefung und Spezialisierung. Sie dauern in der Regel drei Semester und führen zu einem eidgenössischen Fachausweis. Die Prüfungen werden von Branchenorganisationen definiert und durchgeführt.

Eidgenössische höhere Fachprüfung: der Weg zum Fachexperten, zur Fachexpertin

Höhere Fachprüfungen bauen oft auf abgeschlossenen Berufsprüfungen auf. Sie qualifizieren Berufsleute als Fachexperten und Fachexpertinnen und für leitende Positionen. Als Zulassungsbedingung gilt in der Regel eine berufliche Grundbildung ergänzt mit einschlägiger, mehrjähriger praktischer Berufserfahrung. Die Prüfungen führen zu einem eidgenössischen Diplom.

Höhere Fachschulen: für Generalisten mit Ambitionen

Die höheren Fachschulen bieten ein breites Spektrum an Techniker-Bildungsgängen an. Diese vermitteln Fach- und Führungskompetenzen. Sie sind generalistisch ausgerichtet und wenden sich an Berufsleute mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis. Sie führen zu einem eidgenössischen Diplom HF. Mit den Nachdiplomstudien (NDS) werden weiterführende Lehrgänge angeboten.

 

Swissmem betreibt zusammen mit den Sozialpartnern das Bildungszentrum sfb mit diversen Standorten in den verschiedenen Landesteilen.

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