Startseite Aktuelles Compasso – ein wichtiger Partner für die berufliche Wiedereingliederung
Ansprechpartner  Swissmem Swissmem
+41 44 384 41 11 +41 44 384 41 11infonoSpam@swissmem.ch
Teilen

Compasso – ein wichtiger Partner für die berufliche Wiedereingliederung

Swissmem unterstützt seit Gründung des Vereins Compasso dessen Aktivitäten und engagiert sich aktiv bei ihren Mitgliedern für eine erfolgreiche (Re)Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt.

Seit nunmehr drei Jahren fokussiert Compasso auf die Unterstützung der Arbeitgeber in der gesundheitlichen Früherkennung sowie die Koordination der verschiedenen Stellen bei der (Re-)Integration von erkrankten und verunfallten Mitarbeitenden. Durch das frühe Erkennen von Leistungs- und Verhaltensveränderungen können Krankheitsfälle reduziert und der Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit gefördert werden. Bei der (Re-)Integration von erkrankten und verunfallten Mitarbeitenden soll durch eine optimale Koordination mit den involvierten Systempartnern ein Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt verhindert und die Wiedererlangung der Arbeitsmarktfähigkeit erreicht werden.

Compasso ist breit abgestützt. Verschiedene Partner aus Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor bündeln ihre Interessen. Auch Swissmem gehört zu den Mitgliedern. Der Verein verfügt über ein starkes Netzwerk mit Krankentaggeld- und Unfallversicherern, IV-Stellen, Pensionskassen, Behinderteninstitutionen sowie mit Anbietern von Case Management, Arbeitsvermittlung und Jobcoaching. Gemeinsames Ziel ist, die Arbeitgeber bei der Eingliederung von beeinträchtigten Arbeitnehmenden zu unterstützen. Die stetigen Bemühungen von Compasso, das Thema der (Re-)Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen präsent zu halten, haben bei den Arbeitgebern nicht nur zu einer Sensibilisierung geführt, sondern diese ebenfalls dazu bewogen, auf freiwilliger Basis aktiv zu werden und mit den verschiedenen Akteuren zusammenzuarbeiten. Im Jahre 2016 konnten circa 20‘000 Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen wieder eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt finden oder ihre angestammte Anstellung behalten (Medienmitteilung IV-Stellen-Konferenz). Rechnet man jene Personen hinzu, die im Rahmen gezielter Massnahmen (wie zum Beispiel Case-Management in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber) ihre Arbeitsmarktfähigkeit erhalten konnten, dürfte diese Zahl noch bedeutend höher sein.

Der positive Trend der letzten Jahre läuft im Gleichschritt mit dem Engagement der Arbeitgeber, ihre Mitarbeitenden trotz Beeinträchtigung zu behalten oder wieder einzustellen. Im Lichte des sich verstärkenden Fachkräftemangels nutzen die Arbeitgeber die von Compasso zur Verfügung gestellten Informationen und Instrumente. In der Praxis hat sich gezeigt, dass diese auf Freiwilligkeit und Flexibilität beruhende Zusammenarbeit ein Erfolgsmodell darstellt.

Als weiteres Handlungsfeld hat Compasso die Zusammenarbeit mit den in der beruflichen Eingliederung involvierten Akteuren identifiziert. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass im konkreten Einzelfall eine erfolgreiche (Re-)Integration eines Mitarbeitenden oftmals daran scheitert, dass die Zusammenarbeit der involvierten Akteure nicht optimal ausgestaltet ist. Compasso hat deshalb die Initiative ergriffen, um zusammen mit Arbeitgebern und Ärzten die Basis für ein einheitliches ressourcenorientiertes Arztzeugnis und eine dazugehörige Arbeitsplatzbeschreibung zu schaffen. Ebenso ist geplant, eine Modellvereinbarung zwischen Arbeitgebern, Taggeldversicherungen und Pensionskassen in der Frühinterventionsphase zu entwickeln, welche die Zusammenarbeit zwischen diesen Stakeholdern verbessern soll.

Swissmem unterstützt seit Gründung des Vereins Compasso dessen Aktivitäten und engagiert sich aktiv bei seinen Mitgliedern für eine erfolgreiche (Re)Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt.

Swissmem-Mitgliedern gibt Claudio Haufgartner, Ressortleiter Arbeitgeberpolitik (044 384 42 26) gerne Auskunft.