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Wir feiern Plastik! Darf man das?

Und ob! Bei vielen Dingen, die das Leben angenehm machen, sei es in der Medizin, der Mode oder beim Transport, spielen Kunststoffe – oder eben «Plastik» – eine wichtige Rolle. Plastik gehört nicht in die Natur, das ist klar. Aber davon abgesehen hat es zahlreiche Vorteile: Es schützt Produkte beim Transport. Es hat ein geringeres Gewicht als Glas oder Aluminium. Es verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Es erleichtert die Handhabung von Produkten. Und es lässt sich wiederverwerten und sogar drucken. Plastik ist an vielen Orten schlicht das beste Material. Aus diesem Grund forschen Menschen aus der Industrie an neuen Möglichkeiten für eine nachhaltigere Herstellung und Verwertung von Kunststoffen und helfen mit, Plastikmüll in der Natur zu reduzieren.

BIO-PLASTIK

Die beste Eigenschaft von Plastik ist gleichzeitig ein Problem: Es hält bis zu 500 Jahre lang – auch dort, wo es stört. Wir finden Mikroplastik und Müll in der Natur. Das beeinträchtigt unser Wohlbefinden und kann Tieren Schaden zufügen, wenn sie Plastikstücke für Futter halten und fressen. Die Lösung? Plastik aus erneuerbaren Ressourcen. Die Industrie liefert die dafür notwendige Technologie und engagiert sich in der Forschung an weiteren nachhaltigen Alternativen. Mehr...

OPTIMIERTE HERSTELLUNG

Plastik wird nie ganz aus unserer Welt verschwinden – zu gut und konkurrenzlos sind die Eigenschaften dieses Materials. In der Schweiz sind die meisten Firmen in der Kunststoffverarbeitung tätig. Dort gibt es einige Bestrebungen, um nachhaltiger zu werden. Immer mehr Hersteller von Lebensmittelverpackungen setzen zum Beispiel auf ein komplexes Spritzprägeverfahren. Damit können wesentlich dünnere Verpackungen hergestellt und bis zu 25 Prozent an Kunststoff eingespart werden. Mehr...

KREISLAUF SCHLIESSEN

Die Industrie benötigt selber viel Plastik – in der Produktion oder als Basismaterial für ihre Produkte. Dabei verwendet sie vielerorts Recyclingmaterial. Das macht ökologisch wie auch ökonomisch Sinn: aus PET-Flaschen werden superleichte Teppiche für die Automobilindustrie, altes Polyester dient für neue Arbeitskleider und bisher unverwertbares Plastik wird zu Treibstoff umgewandelt. Mehr...

UPCYCLING

Aus den Augen, aus dem Sinn? Keine gute Idee, denn Plastik in der Natur vergeht nicht und richtet grossen Schaden an. Mit dem Regen gelangt das Plastik in die Flüsse und schliesslich ins Meer. Dort verschmutzt es nicht nur Küsten, sondern wird vor allem auch für Meereslebewesen zum Problem: Sie fressen treibende Plastikteile und verenden daran. Technologische Lösungen helfen, Meer & Co. vom Müll zu befreien und ihn sogar direkt vor Ort zu verwerten. Mehr...

Die Illustrationen auf dieser Seite stammen vom bekannten Pariser Journalisten und 3-D-Illustrator Vincent Poinas. Wenn auch täuschend echt: Natürlich wurde für die Skulpturen kein reales Plastik verwendet. Sie existieren bloss virtuell und können somit so schnell wieder gelöscht werden, wie sie erschaffen wurden.

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