Position Swissmem :: Swissmem - Der Werk- und Denkplatz Schweiz

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Die arbeitsmarktlichen Rahmenbedingungen dürfen für die Exportindustrie nicht verschlechtert werden. Ein Ausbau von Sozialversicherungsleistungen darf deshalb nur kostenneutral erfolgen.

  • Swissmem lehnt Einschränkungen des flexiblen Arbeitsmarktes durch Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen, Ausbau des Kündigungsschutzes oder Schaffung einer gesetzlichen Sozialplanpflicht ab. Unflexible Branchenlösungen sowie neue staatliche Regulierungen und Limitierungen schaden der Industrie.
  • Das Rekrutieren von qualifiziertem Fachpersonal muss administrativ einfach und weltweit möglich sein, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
  • Swissmem fordert die Beibehaltung der Personenfreizügigkeit und damit die Weiterführung der «Bilateralen Verträge I». Missbräuche müssen mit einem massvollen Konzept konsequent bekämpft werden. Bei Bedarf muss aber auch das Rekrutieren von Fachkräften aus Drittstaaten möglich sein.
  • Innerbetriebliche Lösungen haben sich bewährt. Sie sind zu fördern und sollen verstärkt Vorrang vor gesetzlichen und gesamtarbeitsvertraglichen Regelungen haben. Die Tendenz zur Verrechtlichung der Arbeitswelt muss gestoppt werden.
  • Swissmem setzt sich für eine Konsolidierung der verschiedenen Sozialversicherungszweige ein. Sie muss ohne Beitragserhöhungen auf Arbeitgeberseite erfolgen. Ein allfälliger Leistungsausbau ist kostenneutral zu gestalten.
  • Swissmem unterstützt die kostenneutrale Einführung einer flexiblen Pensionierung. Das Rentenalter von Frau und Mann ist im Rahmen der 12. AHV-Revision anzugleichen und die Diskussion um eine weitere Erhöhung breit anzugehen.

Positionspapiere

Kontakt

Kareen Vaisbrot

Bereichsleiterin Arbeitgeberpolitik

 

Telefon +41 44 384 42 03

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