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Abschluss der Anhörung zur Revision der CO2-Verordnung

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Ein Jahr nach ihrer Inkraftsetzung soll die CO2-Verordnung erstmals ĂŒberarbeitet werden. Die entsprechende Anhörung hat am 28. MĂ€rz geendet. Die vorgeschlagenen Änderungen sind relevant fĂŒr jene Unternehmen, die sich durch eine Verminderungsverpflichtung von der CO2-Abgabe befreien lassen wollen, am Schweizer Emissionshandelssystem teilnehmen oder Bescheinigungen fĂŒr freiwillige Emissionsverminderungen im Inland erwerben möchten.

Swissmem hat zur Revision der CO2-Verordnung Stellung genommen und sich insbesondere zu den Voraussetzungen fĂŒr die Befreiung von der CO2-Abgabe durch Abschluss einer Verminderungsverpflichtung, den Rahmenbedingungen fĂŒr Unternehmen im Schweizer Emissionshandelssystem und den Anforderungen fĂŒr den Erwerb von Bescheinigungen fĂŒr Emissionsverminderungen im Inland geĂ€ussert. Die vorgeschlagenen Änderungen bringen teilweise willkommene KlĂ€rungen und PrĂ€zisierungen, zum Teil aber auch erschwerte Bedingungen und höhere HĂŒrden fĂŒr Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte in Unternehmen. 

Generell ist es fĂŒr Unternehmen angebracht, sich verstĂ€rkt mit dem Instrument der Zielvereinbarung auseinanderzusetzen, da es ĂŒber die Befreiung der CO2-Abgabe hinaus in zunehmendem Mass Verbreitung findet. So können Zielvereinbarungen neu auch fĂŒr die RĂŒckerstattung des Netzzuschlags (KEV-Abgabe) abgeschlossen werden und werden von einer wachsenden Zahl von Kantonen zur ErfĂŒllung des Grossverbraucherartikels gefordert. Mit der seit ĂŒber einem Jahrzehnt tĂ€tigen <link www.enaw.ch>Energieagentur der Wirtschaft</link> und der neu gegrĂŒndeten <link www.act-schweiz.ch/de/index.php _blank>Cleantech-Agentur act</link> stehen seit diesem Jahr zwei vom Bund beauftragte Umsetzungsorganisationen zur Auswahl.

Letzte Aktualisierung: 27.03.2014