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MEM-Industrie: Positive Impulse aus dem In- und Ausland

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Die schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie hat ein erfreuliches 1. Semester 2006 hinter sich. Mit Exporten von ĂŒber 33 Mrd. Franken konnte das Vorjahresergebnis um 13% gesteigert werden. Sowohl UmsĂ€tze (5,5%) als auch AuftragseingĂ€nge (24,7%) weisen gute Steigerungsraten aus. FĂŒr das laufende Jahr erwartet Swissmem weiteres Wachstum. -In der Strompolitik fordert Swissmem, dass der inlĂ€ndische Bedarf aus inlĂ€ndischen ProduktionskapazitĂ€ten gedeckt wird. Swissmem fordert eine Aufstockung des KTI-Budgets auf 150 Mio. CHF und bekĂ€mpft das Referendum zur KohĂ€sionsmilliarde.

Die AuftragseingĂ€nge der 290 Swissmem-Meldefirmen nahmen im ersten Halbjahr 2006 um 24,7% zu. Dabei wuchsen sowohl die AuftrĂ€ge aus dem Ausland (26,5%) als auch aus dem Inland (15,2%). Die Exportquote bewegt sich auf hohen 81,3%. Im zweiten Quartal 2006 lagen die AuftrĂ€ge (21,7%) deutlich ĂŒber dem Vorjahr. Dazu beigetragen haben sowohl das Ausland-(22,2%) als auch das InlandgeschĂ€ft (16,2%). Die UmsĂ€tze der MEM-Industrie verzeichneten in den ersten sechs Monaten 2006 im Vergleich zur Vorjahresperiode eine Steigerung um 5,5%. Der Auslandumsatz nahm um 7,5% zu, der Inlandumsatz (-1,1%) verpasste das Vorjahresergebnis knapp. Ende MĂ€rz 2006 beschĂ€ftigte die MEM-Industrie 307’825 Personen. Die KapazitĂ€tsauslastung lag im 2. Quartal auf hohen 88,9%. Leichte Zunahme der Exporte Die Exporte erreichten im ersten Halbjahr 2006 ein Total von 33,6 Mrd. CHF. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einer Zunahme von 12,8%, wobei sich in den einzelnen Regionen und LĂ€ndern deutliche Unterschiede ergaben. Die Exporte in die EU (12,5%) und die USA (7,0%) entwickelten sich positiv. Die Ausfuhren in die wichtigsten europĂ€ischen MĂ€rkte Deutschland (15,1%), Frankreich (7,1%) und Italien (3,9%) zeigten einen Zuwachs. Die Exporte in die neuen EU-LĂ€nder nahmen auch in erstem Halbjahr 2006 alle weiter stark zu (Polen 36,9%, Tschechien 25,7%, Ungarn 9,6%). Nach Asien, mit 15,0% Exportanteil die zweitwichtigste Absatzregion der schweizerischen MEM-Industrie, betrug die Zunahme der Exporte 15,0%. Erfreuliche Wachstumsraten weisen China (20,1%), Japan (6,2%) und weiterhin Indien (31,8%) aus. Positive Impulse fĂŒr 2006 erwartet Die Aussichten fĂŒr die Schweizer MEM-Industrie bleiben auch fĂŒr die nĂ€chsten zwölf Monate gĂŒnstig. Die grosse Mehrheit der befragten Swissmem-Mitglieder schĂ€tzen ihre Perspektiven optimistisch ein. Weiterhin eine nachhaltige Nachfrage erwarten die Unternehmen vor allem aus China/Hong Kong, Osteuropa/Russland sowie aus Deutschland. Der volatile Erdölpreis muss allerdings als Unsicherheitsfaktor bezeichnet werden. Swissmem - Politische Schwerpunkttehmen Swissmem bekĂ€mpft das Referendum zur KohĂ€sionsmilliarde, weil alle auf dem bilateralen Weg erreichten Abkommen damit gefĂ€hrdet werden. Die EU-Ost-LĂ€nder sind fĂŒr die Schweizer Industrie immer wichtigere Handelspartner. Indirekt werden auch die Unternehmen der Schweizer Industrie von den AuftrĂ€gen aus den BeitrĂ€gen an die OstlĂ€nder profitieren. Die Schweizer Volkswirtschaft ist auf einen starken Forschungsplatz angewiesen. Hier besteht Nachholbedarf, weshalb die anwendungsorientierte Forschung gestĂ€rkt werden muss. Swissmem fordert in der Botschaft Bildung, Forschung Technologie 2008-2011 fĂŒr die anwendungsorientierte Forschung ein Jahresbudget von 150 Millionen Franken. Swissmem fordert von der Politik rasches und entschiedenes Handeln fĂŒr die Sicherung einer zuverlĂ€ssigen und kostengĂŒnstigen Stromversorgung. Die ProduktionskapazitĂ€ten sollen dem inlĂ€ndischen Bedarf entsprechen. Erneuerbare Energien alleine vermögen diesen Bedarf nicht zu decken. FĂŒr Gaskraftwerke, als kurzfristig zur VerfĂŒgung stehende Technologie, sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine konkurrenzfĂ€hige Stromproduktion erlauben. Angesichts der CO2-Problematik und der Wirtschaftlichkeit darf auch die Diskussion ĂŒber die Kernkraft nicht ausgeklammert werden. Weitere AuskĂŒnfte erteilt: Jonas Lang, Kommunikation Swissmem
Tel. +41 (0)44 384 48 33, E-Mail: <link j.lang@swissmem.ch>j.lang@swissmem.ch</link>   ZĂŒrich, 23.08.2006 

Letzte Aktualisierung: 23.08.2006