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Resolution betreffend Metalle und Legierungen mit Lebensmittelkontakt

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Eine Resolution des Europarats soll Herstellern und Behörden als internationale Referenz fĂŒr Metalle und Legierungen mit Lebensmittelkontakt dienen. Immer öfter verlangen Abnehmer in VertrĂ€gen die Einhaltung dieser Werte.

In Europa ist fĂŒr Lebensmittelkontaktmaterialien die wichtigste Verordnung die EU VO 1935/2004. Diese stellt eine Rahmenverordnung dar, worunter alle Lebensmittelkontaktmaterialien fallen, unabhĂ€ngig ob es sich um Plastik, Holz, Keramik oder Metalle und Legierungen handelt. Alle GegenstĂ€nde, bei denen ein Kontakt mit Lebensmitteln vorhersehbar ist, mĂŒssen so beschaffen sein, dass die Gesundheit der Konsumenten nicht gefĂ€hrdet wird. Eine Konkretisierung durch Grenzwerte findet sich jedoch in der EU-Gesetzgebung nicht. Im September 2013 wurde vom Europarat mit seinen 37 Mitgliedern (darunter auch die Schweiz) jedoch eine <link www.edqm.eu/en/Metals-and-alloys-used-in-food-contact-materials-and-articles-1st-Edition-1582.html _blank>Resolution fĂŒr Metalle und Legierungen im Kontakt mit Lebensmitteln</link> verabschiedet. Die Resolution wurde mit einem technischen Leitfaden ergĂ€nzt, welcher ĂŒber den obigen Link kostenpflichtig bezogen werden kann. Diese Europarat-Resolution ist aber rechtlich nicht bindend. Das Dokument soll als internationale Referenz einerseits Herstellern als auch Behörden dienen. Swissmem ist aber bekannt, dass die Kunden (Suppliers) immer öfter die Einhaltung dieser Werte bei VertrĂ€gen verlangen. Im Leitfaden werden Grenzwerte fĂŒr die Migration von verschiedenen Metallen angegeben und Testverfahren vorgeschlagen. Die Migrationswerte hĂ€ngen unter anderem von den eingesetzten Materialien und den Verarbeitungsbedingungen ab und sind daher am fertigen Erzeugnis zu prĂŒfen. Bei allfĂ€lligen Fragen steht Ihnen Frau Doris Anthenien, Ressortleiterin Wirtschaftspolitik, gerne zur VerfĂŒgung: <link d.anthenien@swissmem.ch>d.anthenien@swissmem.ch</link>; 044 384 48 06

Letzte Aktualisierung: 21.11.2014