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Swissmem "Panorama 2007"

Die Schweizer MEM-Industrie hat das positive konjunkturelle Umfeld im vergangenen Jahr nutzen können und international sehr gute Marktergebnisse erzielt, wie der neu erschienene Branchenspiegel «Panorama 2007» aufzeigt. Die Exporte konnten um 13,9 Prozent gesteigert werden und erreichten CHF 70 Milliarden. Beim Gesamtumsatz übertraf der Indexwert erstmals wieder den Stand des Jahres 2001.

Das «Panorama», ein jährlich publiziertes Nachschlagewerk von Swissmem, vermittelt einen aktuellen Überblick über die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie. Gegenüber den Vorjahren neu integriert wurden Grafiken zu den Themen Energie und Umwelt, Produktion, Arbeitskosten sowie Forschung und Entwicklung. Die Publikation gewährt zudem einen Einblick in die Aktivitäten von Swissmem, der Repräsentantin der grössten industriellen Branche der Schweiz. Zentrales politisches Element des vergangenen Jahres war die Annahme des Osthilfegesetzes, das nach der Erweiterung der Personenfreizügigkeit im Jahr zuvor eine weitere Bestätigung des bilateralen Weges darstellte und den Marktzugang zu aufstrebenden Märkten sicherte.

Engagement im Umwelt- und Energiebereich

Im Umweltbereich haben die Swissmem-Mitgliedfirmen in den vergangenen Jahren diverse Anstrengungen unternommen und den CO2-Ausstoss weit stärker reduziert als vom CO2-Gesetz vorgeschrieben. Für Brennstoffe sieht dieses eine Verringerung um 15 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 1990 vor. Auf Kohle, Erdöl und Gas konnten die Swissmem-Mitgliedfirmen die CO2-Emissionen seit 1990 um 42,9 Prozent reduzieren. Auch beim Strom, dem wichtigsten Energieträger für die MEM-Industrie, konnten Einsparungen erzielt werden: Seit 1990 erreichten die Swissmem-Mitgliedfirmen eine Verringerung des Konsums um 19,8 Prozent. Im langjährigen Mittel erhöhte sich gesamtwirtschaftlich gesehen der Stromverbrauch mit jedem Prozent Wachstum des Bruttoinlandprodukts um 1,8 Prozent.

Damit die Innovationskraft der Unternehmen auch in Zukunft erhalten und gestärkt werden kann, ist es für den Werk- und Denkplatz Schweiz zentral, in den Nachwuchs und dessen Ausbildung zu investieren und den Wissens- und Technologietransfer effizient zu gestalten. Swissmem unterstützt daher die Förderung der Naturwissenschaften an den Schulen und plädiert für eine stärkere Gewichtung der marktorientierten Forschung im Rahmen der Innovationsförderung des Bundes.
 
  
Weitere Auskünfte erteilt:
Jonas Lang, Kommunikation
Tel. +41 (0)44 384 48 50
E-Mail: j.langnoSpam@swissmem.ch
 
  
Zürich, 30.04.2007