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Familienunternehmen in ihrer Existenz gefÀhrdet

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Die Volksinitiative zur EinfĂŒhrung einer nationalen Erbschaftssteuer bedroht die Zukunft von Schweizer Familienunternehmen. Zudem ist es ein Trugschluss, dass mit dieser neuen Steuer die AHV saniert werden kann. Swissmem lehnt die Initiative deshalb ab.

Die Initiative «Millionen-Erbschaften besteuern fĂŒr unser AHV (Erbschaftssteuerreform)» will Erbschaften von mehr als zwei Millionen Franken und Schenkungen von ĂŒber 20‘0000 Franken pro Person und Jahr mit einem Steuersatz von 20 Prozent besteuern. Die Initianten prognostizieren ErtrĂ€ge von drei Milliarden Franken pro Jahr. Diese Einnahmen wĂŒrden zu zwei Dritteln der AHV und zu einem Drittel den Kantonen zufliessen. FĂŒr Unternehmen und Landwirtschaftsbetriebe sollen nicht definierte Erleichterungen gelten, sofern sie von den Erben mindestens zehn Jahre weitergefĂŒhrt werden. Über 80 Prozent der Unternehmen in der Schweiz sind Familienunternehmen. Knapp die HĂ€lfte davon wird familienintern weitergegeben. Die meisten Familien haben ihr gesamtes Vermögen ins Unternehmen investiert. FĂŒr das Bezahlen der Steuer wĂ€ren sie deshalb gezwungen, sich entweder zu verschulden oder die Firma zu verkaufen. DarĂŒber hinaus entzöge die Erbschaftssteuer den Familienbetrieben notwendiges Risikokapital fĂŒr Investitionen in die Zukunft. Die Initianten locken den StimmbĂŒrger mit dem Versprechen, dass mit der Erbschaftssteuer die AHV saniert werden könne. In Tat und Wahrheit wĂŒrde das Steueraufkommen dafĂŒr niemals ausreichen. Die absehbare FinanzierungslĂŒcke der AHV bis 2030 wird bis gegen 9 Milliarden Franken betragen. Die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer wĂŒrden nur einen Bruchteil davon decken. Die AHV braucht grundlegende strukturelle Reformen, wie sie mit dem Projekt Altersvorsorge 2020 in die Wege geleitet wurden. Die Erbschaftssteuerinitiative ist dazu keine taugliche Lösung. Es hat sich eine Unternehmergruppe «NEIN zur Bundeserbschaftssteuer» gebildet, der sich bereits ĂŒber 300 Unternehmer angeschlossen haben, darunter auch viele Swissmem-Mitgliedfirmen. ZusĂ€tzliche Angaben finden Sie unter <link www.nein-zur-bundeserbschaftssteuer.ch>www.nein-zur-bundeserbschaftssteuer.ch</link>. Auch Swissmem plant eigene AktivitĂ€ten, die jedoch eng mit der Hauptkampagne der Wirtschaft koordiniert sind. Im Zentrum steht eine Inserate-Kampagne mit Unternehmern aus unserer Mitgliedschaft. Auf der Kampagnen-Website <link www.erbschaftssteuer-nein.ch>www.erbschaftssteuer-nein.ch</link> finden Sie detaillierte Informationen sowie Argumentarien und Sie können sich als UnterstĂŒtzer der Nein-Kampagne eintragen.

Letzte Aktualisierung: 11.03.2015