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Innovationsprojekte lancieren, WettbewerbsfÀhigkeit steigern

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Bereichsleiter Kommunikation und Public Affairs
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Innovationen sind ein SchlĂŒssel, um die FrankenstĂ€rke zu meistern. Es empfiehlt sich deshalb, die Initiierung eines Projekts in Zusammenarbeit mit einer Hochschule oder eines Forschungsinstituts zu prĂŒfen. Swissmem unterstĂŒtzt Sie dabei.

Im Juni 2015 hat Swissmem mit UnterstĂŒtzung von BAK Basel und der Firma Deloitte die jĂŒngste Umfrage zur FrankenstĂ€rke durchgefĂŒhrt. Bereits 63% (48% im MĂ€rz) der antwortenden Unternehmen haben angegeben, dass sie ihre InnovationsaktivitĂ€ten forciert haben. Weitere 13% planen erhöhte Investitionen in Innovationen. Diese Firmen zeigen, dass gerade bei schwindenden Margen die Lancierung von Innovationen eine der wichtigsten Massnahmen ist, um die WettbewerbsfĂ€higkeit zurĂŒckzugewinnen. Überzeugt, dass Innovationen einer der SchlĂŒssel zur BewĂ€ltigung der aktuellen Situation ist, hat sich Swissmem unmittelbar nach dem 15. Januar 2015 intensiv dafĂŒr eingesetzt, dass die Mittel der Kommission fĂŒr Technologie und Innovation (KTI)  aufgestockt werden. Neben den Forderungen zur StĂ€rkung der Rahmenbedingungen fĂŒr die Wirtschaft hat der Bund ĂŒber die KTI die schnellste und beste Möglichkeit um ĂŒber die marktorientierte Förderung die InnovationsaktivitĂ€ten zu stĂ€rken. PrĂ€sident Hans Hess hat wiederholt in der Presse Zusatzmittel von je CHF 50 Millionen fĂŒr 2015 und 2016 gefordert. Leider haben offenbar erst die dramatischen Zahlen zu Auftrags- und Umsatzeinbruch sowie die verschiedenen massiven Entlassungen in der MEM-Branche zu einem Umdenken in der Politik gefĂŒhrt. Im Sommer wurde als Sondermassnahme die Aufhebung der Pflicht fĂŒr BarbeitrĂ€ge der Unternehmen in F&E-Projekten angekĂŒndigt. Vergangene Woche hat der Bundesrat nun beschlossen, dem Parlament eine Erhöhung des Budgets der KTI um CHF 20 Millionen zu beantragen. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen positiven RĂŒckmeldungen zu abgeschlossenen KTI-Projekten sind wir ĂŒberzeugt, dass dieses Förderangebot attraktiv ist. Wir empfehlen unseren Mitgliedern, die Initiierung eines Projekts in Zusammenarbeit mit einer Hochschule oder eines Forschungsinstituts zu prĂŒfen. Mit der Einreichung von Projektgesuchen unterstĂŒtzen Sie das Engagement von Swissmem fĂŒr attraktive Rahmenbedingungen fĂŒr InnovationsaktivitĂ€ten. Erlass des Barbeitrags fĂŒr KTI-Projekte Als Sondermassnahme trĂ€gt die KTI den Cash-Beitrag des Unternehmenspartners. Diese Sondermassnahme gilt fĂŒr Projekte, die zwischen dem 1. August und 31. Dezember eingereicht werden. Die folgenden Bedingungen gelten:

  • KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden
  • Wesentlicher Teil der Wertschöpfung wird in der Schweiz generiert
  • Mindestens 50% des Umsatzes wird mit Exporten erwirtschaftet
  • Die ExportabhĂ€ngigkeit wird sinngemĂ€ss auf Zulieferer von exportierenden Unternehmen angewendet

Um den Erlass bewilligt zu erhalten, muss zusĂ€tzlich zum ordentlichen Fördergesuch ein Antragsformular fĂŒr den Erlass des Cash-Beitrags ausgefĂŒllt und mit eingereicht werden. FĂŒr weitere Informationen beachten Sie den Leitfaden und das Antragsformular auf der Webseite der KTI: <link www.bit.ly/1EjERrJ - external-link-new-window>bit.ly/1EjERrJ</link> Nachtragskredit fĂŒr die KTI In seiner Sitzung vom 19. August 2015 hat der Bundesrat entschieden, dem Parlament einen Nachtragskredit fĂŒr die KTI in der Höhe von CHF 20 Millionen zu beantragen. Mit diesem Betrag wird das ordentliche Budget 2015 der KTI aufgestockt, sodass mehr Projektgesuche bedient werden können. Die KTI hat seit dem Sommer bereits einen Anstieg der Gesuche registriert. Mit den zusĂ€tzlichen Mitteln kann sichergestellt werden, dass die bewilligten Gesuche finanziert werden können. Wir sind zuversichtlich, dass das Parlament bereits in der anstehenden Herbstsession ĂŒber den Nachtragskredit positiv entscheiden wird. UnterstĂŒtzung durch Swissmem Die GeschĂ€ftsstelle und die Swissmem Innovationsberater stehen den Mitgliedsfirmen bei allfĂ€lligen Fragen zur VerfĂŒgung. Folgende UnterstĂŒtzung ist möglich:

  • Informationen ĂŒber die Förderprogramme der KTI und weiteren, europĂ€ischen Förderorganisationen
  • Diskussion eines geeigneten Projektkonzepts fĂŒr die Förderung
  • Identifikation von möglichen Partnern in den Forschungsinstitutionen und Kontaktherstellung
  • Beratung zu ProjektvertrĂ€gen

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf: Robert Rudolph, <link r.rudolph@swissmem.ch>r.rudolph@swissmem.ch</link>, 044 384 4844 Wir freuen uns, wenn Sie von den Förderangeboten der KTI Gebrauch machen und wĂŒnschen Ihnen viel Erfolg mit Ihren Projekten.

Letzte Aktualisierung: 27.08.2015