Original_fuer_Figure_2_II.JPG

Pionierpreis Technopark: Spin-Off Firma f├╝r nachgiebige Mechanik unter den Finalisten

Startseite Mediencorner Medienmitteilungen Pionierpreis Technopark: Spin-Off Firma f├╝r nachgiebige Mechanik unter den Finalisten
Ansprechpartner  No├ę Blancpain No├ę Blancpain
Bereichsleiter Kommunikation und Public Affairs
+41 44 384 48 65 +41 44 384 48 65 n.blancpainnoSpam@swissmem.ch
Teilen

Monolitix, eine Spin-Off-Firma der Empa und der ETH Z├╝rich, war Finalist beim Pionierpreis des Technopark Z├╝rich und der Z├╝rcher Kantonalbank. Die Firma verf├╝gt ├╝ber das Know-how um nachgiebige Mechanismen auszulegen. Diese Systeme erreichen ihre Beweglichkeit ├╝ber die elastische Verformung des Materials.

Die Technologie der nachgiebigen Systeme eignet sich f├╝r ein breites Spektrum an Anwendungen im MaschinenÔÇÉ und Leichtbau. Als Technologieanbieter kooperiert Monolitix mit marktf├╝hrenden Unternehmen unterschiedlicher Branchen im Rahmen partnerschaftlicher Produktentwicklungen. Zur firmeneigenen Produktpalette geh├Âren sowohl standardisierte als auch kundenspezifische bzw. kundenangepasste Komponenten wie stoffschl├╝ssige Handhabungsreifer und Festk├Ârpergelenke. Die Technologie Nachgiebige Mechanismen sind mechanische Systeme, welche in der Regel die Funktion eines konventionellen Mechanismus abbilden, dabei aber prinzipiell auf bewegliche Bauteile (Lager, F├╝hrung und Gelenke) verzichten. Sie werden tendenziell monolithisch ausgef├╝hrt und bieten zahlreiche Vorteile im Vergleich zu konventionellen L├Âsungen, sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb. Die monolithische Bauweise nachgiebiger Mechanismen f├╝hrt zu einer dramatischen Reduktion der Einzelteile und damit des Aufwandes f├╝r Detailkonstruktion und Montage, mit positiven Auswirkungen auf die Produktionskosten. Als weitere St├Ąrken z├Ąhlen reduzierter Wartungsbedarf und ausbleibender Abrieb.   Zum erfolgreichen Entwurf eines nachgiebigen Systems geh├Ârt eine ausgekl├╝gelte Geometrie, ein geeigneter Werkstoff (oder eine geeignete Werkstoffverteilung) und eine effiziente Fertigungstechnologie. In aller Regel ist die Wahl eines dieser drei Komponenten eng gekoppelt mit der Wahl der anderen zwei. Das f├╝hrt zu einem komplexen Designproblem, das in der Regel als eine Kombination klassischer Ingenieurkunst und modernster OptimierungsÔÇÉ und Simulationstechnik gel├Âst wird.     Konventionelle, als Kombination von starren Gliedern und klassischen Gelenken ausgef├╝hrte Starrk├Ârpermechanismen sind vom industriellen Maschinenbau bis hin zu Konsumg├╝tern verschiedenster Art ├╝berall vertreten. Fast alles, was sich verformen oder verstellen l├Ąsst, und dabei mechanisch belastbar bleibt, ist eine Umsetzung dieses Konstruktionsprinzips. Daher sind die potentiellen Anwendungsm├Âglichkeiten nachgiebiger Systeme nahezu grenzenlos.

Letzte Aktualisierung: 23.04.2014