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Reduktion der Kontingente fĂŒr Drittstaatsangehörige und Dienstleistungserbringer

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Am 28. November 2014 hat der Bundesrat seinen Entscheid mitgeteilt, dass die Höchstzahlen fĂŒr gut qualifizierte ArbeitskrĂ€fte aus Drittstaaten ab dem neuen Jahr gekĂŒrzt werden. Ebenso werden die Kontingente fĂŒr Dienstleistungserbringer aus der EU/EFTA mit Einsatzdauer von ĂŒber 90, resp. 120 Tagen pro Jahr, welche sich nicht auf das FreizĂŒgigkeitsabkommen oder das EFTA-Übereinkommen berufen können, reduziert.

Damit nutzt der Bundesrat die vorhandenen Steuerungsmöglichkeiten in der Zuwanderung und passt die Verordnung ĂŒber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstĂ€tigkeit (VZAE) entsprechend an. Zudem will er einen Anreiz fĂŒr Schweizer Unternehmen schaffen, damit inlĂ€ndisches ArbeitskrĂ€ftepotential noch effektiver ausgeschöpft und gefördert wird. Ab 1. Januar 2015 gelten nun folgende Höchstzahlen: FĂŒr FachkrĂ€fte aus LĂ€ndern ausserhalb der EU/EFTA (Drittstaaten): Neu stehen 4‘000 Kurzaufenthaltsbewilligungen (L-Bewilligungen) zur VerfĂŒgung (anstatt 5‘000). Diese werden hĂ€lftig auf Kantone und in die Bundesreserve verteilt. Neu wird es 2‘500 Aufenthaltsbewilligungen (B-Bewilligungen) geben (anstatt 3‘500), welche ebenfalls je hĂ€lftig auf Kanton und Bund verteilt werden. FĂŒr Dienstleistungserbringer aus der EU/EFTA mit Einsatzdauer von ĂŒber 90, resp. 120 Tagen pro Jahr: Neu stehen 2‘000 Kurzaufenthaltsbewilligungen (L-Bewilligungen) zur VerfĂŒgung (anstatt 3‘000). Neu wird es 250 Aufenthaltsbewilligungen (B-Bewilligungen) geben (anstatt 500). Die Kontingente fĂŒr Dienstleistungserbringer aus der EU/EFTA werden pro Quartal an die Kantone vergeben; es gibt keine separate Bundesreserve. Swissmem bedauert diesen Entscheid. Wir erachten ihn als unnötig und nicht zielfĂŒhrend. Er setzt ein falsches Signal und ist nicht im Sinne der Wirtschaft. Zudem stellen wir die Wirkung dieser Massnahme in Frage. FĂŒr RĂŒckfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur VerfĂŒgung: <link b.zimmermann@swissmem.ch - mail>Barbara Zimmermann-Gerster</link>

Letzte Aktualisierung: 05.12.2014