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«Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen!» Beispiel für eine gelungene F&E-Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit Hochschulpartnern ermöglicht Unternehmen Zugang zu neuem Know-how und zusätzlichen Ressourcen. Damit können sie ihre Innovationsfähigkeit steigern. Der Firma Ammann Schweiz AG gelang es im Rahmen eines KTI-geförderten Projektes mit der zhaw, die Leistung ihrer Siebmaschinen zu erfassen und verbessern.

Im Sommer hat Swissmem eine Umfrage zu den Innovationsaktivitäten der MEM-Unternehmen durchgeführt. Als ein wichtiger Innovationstreiber wurde die Zusammenarbeit mit Dritten identifiziert. Firmen, die in Zusammenarbeitsprojekten engagiert sind, lancieren signifikant mehr Innovationen. Fast 50% der antwortenden Unternehmen führen F&E-Kooperationen durch. Dabei stehen die Hochschulen nach dem Kooperationspartner «Kunde» mit 56% bereits an zweiter Stelle.

Es lohnt sich also, Projekte mit Kooperationspotenzial zu identifizieren und die geeigneten Partner zu suchen. Die Mitgliedunternehmen von Swissmem können bei diesem Vorhaben auf die Unterstützung der Innovationsberater zählen. Diese verfügen über umfangreiche Erfahrung im F&E-Management und stellen ein breites Netzwerk in die Hochschulen der Schweiz zur Verfügung. Gleichzeitig können die Innovationsberater über die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Projekte informieren. Kontaktieren Sie uns für einen Besuch in Ihrem Unternehmen. 

Neben den ETH sind auch die Fachhochschulen spannende Partner für F&E-Projekte. Sie sind sehr anwendungsorientiert und können Projekte zum Markt begleiten. Nachfolgend ist ein erfolgreiches Projekt beschrieben, welches Ammann Schweiz AG zusammen mit der Gruppe Applied Complex Systems Science (ACSS) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (zhaw) durchgeführt hat. Dieses Projekt wurde durch die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gefördert. Die KTI geht per 1. Januar 2018 in die neue Organisation Innosuisse über.

Robert Rudolph (r.rudolphnoSpam@swissmem.ch, 044 384 48 44)


Im Märchen erhält Aschenputtel Hilfe von den Tauben, um die Linsen aus der Asche zu lesen. Für eine ähnliche Aufgabe – nämlich die effiziente Zuteilung eines granularen Rohstoffs in definierte Grössenklassen – vertraut der Industriepartner Ammann Schweiz AG auf die Simulations-Resultate eines Siebmodells, entwickelt vom Forschungspartner ACSS der zhaw.

Um für das gesiebte Material eine hohe Qualität zu erhalten, muss Unterkorn vermieden werden, d.h. es sollen möglichst wenig zu kleine Granulate in Behältern landen, die für grössere Granulate vorgesehen sind. Die Simulation liefert dem Ingenieur nach kurzer Rechenzeit zuverlässige Karten mit Maschinenparametern für die gewünschte Siebleistung.Einzelheiten zu Modellen und Resultaten stehen Interessierten in Form eines Papers zur Verfügung.

Im Unterschied zu den Tauben im Märchen, löst unser Team auch eine Vielfalt anderer Probleme. Überall, wo Simulationen, Entscheidungs- oder Optimierungsprozesse auftreten, sind wir Ihr Partner. Wir verwenden eine breite Palette von Methoden der deterministischen und stochastischen Modellierung in unterschiedlichen Anwendungsbereichen:

  • Simulation und Optimierung anspruchsvoller Maschinen
  • Implementierung smarter Haussteuerungen
  • Fragestellungen der Soft Robotics
  • Optimierung datengestützter Businessprozesse

Dank unserer engen Einbindung in das ZHAW Datalab kommen bei uns aber auch aktuelle Ansätze aus Big Data, Network Science und künstlicher Intelligenz zum Einsatz.

Anfragen zur Abwicklung von Projekten nehmen unsere beiden Projektmanager Christian Jaeger und Christoph Zaugg gerne entgegen.

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