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Am 14. Juni zählt jede Stimme: NEIN zur Chaos-Initiative

Die SRG-Umfrage zeigt: Die Abstimmung über die Chaos-Initiative steht auf Messers Schneide. 47 Prozent gaben in der Umfrage an, Ja stimmen zu wollen, 47 Prozent Nein. Nur 6 Prozent bleiben unentschlossen. Für Swissmem ist klar: Diese Initiative löst keine Probleme – sie schafft neue Unsicherheit, gefährdet den Zugang der Tech-Industrie zu Fachkräften und setzt den bilateralen Erfolgsweg aufs Spiel. Deshalb ist es jetzt höchste Zeit, abzustimmen.

Die Chaos-Initiative will die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz starr auf 10 Millionen begrenzen. Wird diese Schwelle überschritten, müsste der Bundesrat drastische Massnahmen ergreifen – bis hin zur Kündigung der Personenfreizügigkeit. Damit würden die Beziehungen zur EU, unserer wichtigsten Handelspartnerin, mutwillig gefährdet. Schon bei 9.5 Millionen Einwohnern muss der Bund einschneidende Entscheide treffen. Für die Schweizer Tech-Industrie wäre das hochproblematisch. Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, offene Märkte und Zugang zu qualifizierten Fachkräften. Genau diese Erfolgsfaktoren gefährdet die Initiative. Sie schafft nicht Ordnung, sondern Chaos und Unsicherheit. Sie steuert nicht gezielt, sondern setzt auf starre Automatismen. Kurz: Politik per Abrissbirne.

Die demografische Realität lässt sich nicht wegstimmen

Die demografische Realität lässt sich nicht per Volksinitiative wegstimmen. Schon heute gehen deutlich mehr Menschen in Pension, als junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Ohne Zuwanderung würde die Zahl der Personen im erwerbstätigen Alter in der Schweiz bereits seit Jahren sinken. Die neue Demografie-Studie im Auftrag des Staatssekretariats für Migration zeigt deutlich: Eine Begrenzung der Zuwanderung würde den Arbeitsmarkt massiv schwächen. Bis 2075 könnten im Vergleich zum Referenzszenario rund 570’000 Erwerbstätige fehlen. Besonders betroffen wäre auch die Industrie – mit einem Rückgang von rund 79’000 Beschäftigten.

Die Industrie warnt vor den Konsequenzen

Was die Initiative konkret bedeuten würde, zeigen die Stimmen aus der Industrie. Unter anderem Stefan Scheiber von Bühler, Urs Ryffel von HUBER+SUHNER, Christof Domeisen von Angst+Pfister und Thomas Nägelin von FRAISA haben sich klar gegen die Chaos-Initiative ausgesprochen. Ihre Unternehmen stehen für zentrale Stärken des Werkplatzes Schweiz: globale Innovationskraft, industrielle Präzision, langfristige Verankerung in der Schweiz und internationale Vernetzung.

Die Botschaft dieser CEOs ist eindeutig: Damit solche Unternehmen weiterhin von der Schweiz aus erfolgreich sein können, brauchen sie qualifizierte Fachkräfte, offene Märkte und stabile Beziehungen zu Europa. Die Chaos-Initiative setzt all dies aufs Spiel. Sie vermischt Arbeitsmigration mit Asylthemen, statt Probleme dort zu lösen, wo sie tatsächlich bestehen. Sie schwächt die Altersvorsorge, weil weniger Erwerbstätige in die AHV einzahlen. Sie erhöht den Druck auf das Gesundheitswesen, weil die Bevölkerung altert und gleichzeitig Fachkräfte fehlen. Und sie gefährdet die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, das stark vom Export, von Innovation und von verlässlichen Beziehungen abhängig ist.

Jetzt Verantwortung ĂĽbernehmen

Die Wahlcouverts sind eingetroffen. Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen: für stabile Rahmenbedingungen, für den Zugang zu Fachkräften, für offene Märkte, für den bilateralen Erfolgsweg – und letztlich für einen starken Werkplatz Schweiz.

Deshalb: Stimmen Sie NEIN zur Chaos-Initiative!

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Letzte Aktualisierung: 25.05.2026