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Ohne Sicherheit keine Freiheit: Ja zu neuen Kampfflugzeugen

Sicherheit ist nicht selbstverständlich. In diesen unsicheren Zeiten hat diese Weisheit wieder an Aktualität gewonnen. Deshalb sind wir alle gefordert, unseren Beitrag zur Sicherheit der Schweiz zu leisten. Wir können nur dann in Freiheit leben, wenn wir den Gefahren auf allen Ebenen des modernen Lebens wirkungsvoll begegnen. Ein Ja zu den Kampfflugzeugen ist deshalb ein Ja zu einer sicheren und freien Schweiz.

Dr. Stefan Brubpacher, Direktor Swissmem

Der Staat hat die Aufgabe, seine Bevölkerung vor Bedrohungen wirksam zu schützen. Damit die Menschen in der Schweiz in Sicherheit leben können, gibt es die Polizei, die Feuerwehr, den Zivilschutz, Rettungs- und Sanitätsorganisationen, die Armee und als Teil davon die Luftwaffe. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Schweiz für ihre Stabilität und ihre Sicherheit weltweit geschätzt wird. Jeder trägt seinen Teil zur Gesamtleistung bei: Die Luftwaffe ist dafür zuständig, dass von Flugzeugen die Verkehrsregeln eingehalten werden, niemand unerlaubt in den Schweizer Luftraum eindringt und Gefahren aus der Luft abgewandt werden. Die Luftwaffe und ihre Kampfflugzeuge sind damit genauso wichtig für die Sicherheit wie das Feuerwehrauto oder das Sanitätsfahrzeug am Boden.

Sich gegen sämtliche Gefahren des modernen Lebens wappnen

Es ist deshalb wichtig, gerade den so einfach und rasch verletzbaren Luftraum adäquat zu schützen. Die Kampfflugzeuge der Schweizer Luftwaffe sind jedoch veraltet. Die immer noch im Einsatz stehenden Tiger-Flugzeuge sind sogar über 40 Jahre alt. Die neueren Flugzeuge des Typs F/A-18 haben ebenfalls die vorgesehene Einsatzdauer erreicht und werden mit grossem Aufwand weiter betrieben. Würden Sie sich sicher fühlen, wenn die Feuerwehr oder die Polizei über einen solchen antiquierten Fuhrpark verfügen würden? Ich sicher nicht.

Auch würde es nicht dem Gedanken der von allen gemeinsam erbrachten Sicherheit entsprechen, sich nur gegen gewisse Bedrohungen zu schützen und dafür andere zu vernachlässigen. Die Kriminalität im Internet ist ein ernstes Problem, genauso wie Pandemien. Die Coronakrise hat eindrücklich gezeigt, dass wir heute nicht wissen, wo die nächsten Herausforderungen für unser Land lauern. Was wir aber gelernt haben: Es geht oft schneller, als man denkt. Deshalb wäre es gefährlich, über keine oder eine nur schlecht ausgestattete Luftwaffe zu verfügen. Es ist vielmehr notwendig, sich gegen sämtliche Gefahren des modernen Lebens in ihrer Gesamtheit zu wappnen. Gerade in unsicheren Zeiten, in denen wir leider zunehmend leben, ist dies kein Luxus. Es ist eine absolute Notwendigkeit.

Nehmen wir unsere Verantwortung für Sicherheit und Freiheit wahr

Die Sicherheit, welche wir in der Schweiz so schätzen, ist alles andere als selbstverständlich. Sie ist das Ergebnis eines demokratischen und neutralen Staates, in dem die Sicherheitsorgane im Dienste der Menschen stehen. Diese Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung für unsere Freiheit. Ohne sie kann niemand in unserem Land sein Leben so gestalten, wie er das gerne möchte – die Pandemie zeigt das eindrücklich und schmerzhaft auf. Ein freies Land wie die Schweiz braucht deshalb weiterhin funktionierende, moderne und gut ausgestattete Sicherheitsorgane. Dazu gehört auch die Luftwaffe. Denn nur wer sicher ist, kann wirklich frei leben.

Deshalb nehme ich am 27. September meine Verantwortung für die Sicherheit und Freiheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung wahr. Ich stimme JA zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Sie auch?

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