Fit am Arbeitsplatz?

Von: Barbara Zimmermann-Gerster, Ressortleiterin Arbeitgeberpolitik

15.02.17

Was hat das lateinische Sprichwort «mens sana in corpore sano» mit heutigem betrieblichem Gesundheitsmanagement zu tun? Sehr viel, behaupten wir.

Unlängst konnte man von einer international tätigen, traditionellen Schweizer Unternehmung hören und lesen, dass sie jährlich ca. 30‘000 Ausfallstunden infolge Krankheit oder Unfall reduzieren konnte, weil die Mitarbeitenden über mehrere Jahre täglich regelmässig einige Minuten Bewegungsübungen durchführen. Multipliziert mit einem Stundensatz von CHF 50.- ergibt diese die Summe von CHF 1,5 Mio., die nicht verloren geht, sondern produktiv umgesetzt werden kann.

 

Gerade in Unternehmensbereichen, in welchen häufig repetitive Bewegungen ausgeführt werden, können diese Tätigkeiten zu Gesundheitsproblemen führen. Mit bewussten Bewegungsübungen können Krankheits- und Unfallabsenzen nachweislich verringert und Komplikationen vorgebeugt werden.

 

Der wirtschaftliche Nutzen lässt sich also belegen, dass ein Gesundheitsmanagement – einfach und nicht aufwendig – zu weniger Absenzen und Komplikationen führt und damit die Kosten minimieren kann. Wie ein solches im Unternehmen eingeführt werden kann, entnehmen Mitgliedfirmen dem elektronischen Nachschlagewerk PowerMEM© (zugänglich via www.swissmem.ch -> Extranet).

 

Haben Sie bereits ein BGM und möchten wissen, wie wirksam die BGM-Massnahme ihres Unternehmens ist? Gesundheitsförderung Schweiz zeigt in einem neuen Leitfaden auf, mit welchen Kennzahlen und Fragen die Wirksamkeit überprüft werden kann. Dabei wird auch aufgezeigt, wie mit BGM-Massnahmen die Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden gestärkt wird und so der Unternehmenserfolg positiv beeinflusst werden kann. Alles Weitere ist auf der Webseite «Gesundsförderung Schweiz» zu finden: Wirkungsüberprüfung BGM