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Herausforderung Berufsbildner/in

Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sind die anonymen Helden der Schweizer Wirtschaft. Engagement, Motivation, Geduld, Freude, Herz und Leidenschaft - dies sind nur einige Begriffe welche auf sie zutreffen. Lernende auszubilden und die jungen Erwachsenen auch in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln, ist für sie eine Herzensangelegenheit.

Das Spannungsfeld zwischen Tagesgeschäft und Ausbildungstätigkeit

Eine der grössten Herausforderungen für Berufsbildner/innen ist meiner Meinung nach nicht der/die Lernende selbst, sondern das Spannungsfeld, in welchem sich die Berufsbildner/innen befinden. Grösstenteils üben die verantwortlichen Personen diese Rolle im Nebenamt aus. Das bedeutet, dass das Tagesgeschäft genau gleich weiterlaufen muss. Dies gilt übrigens auch für Mitarbeitende welche die Gesamtverantwortung für das Lehrlingswesen innerhalb eines Unternehmens tragen.

Wenn mir der Finanzverantwortliche eines Unternehmens die Frage stellt, wie viel denn die Ausbildung der Lernenden kostet, dann spreche ich von Investment!
Pascal Giger, Bildungsmanager bei Swissmem Academy und selbst langjähriger Berufsbildner

Die Herausforderung liegt darin, alles und dies auch noch professionell «unter einen Hut» zu bringen. Operativ voll eingebunden zu sein, den eigenen Bereich zu managen oder sogar zu leiten, Kundenbedürfnisse zu erfüllen oder die hochgesteckten Jahresziele zu erreichen ist bereits Herausforderung genug und da bleibt nicht mehr viel Zeit innerhalb des Tages. Wie, wo und wann soll nun noch die Ausbildung der Lernenden Platz haben? Wenn man die Berufsbildner/innen fragt, welches denn die grössten Herausforderungen sind, dann drehen sich die Antworten meist um dieses Spannungsfeld.

Wer ist der Kunde

Wir alle wissen, dass die Kundenbedürfnisse zentral sind und der Kunde «König» ist. Wenn wir uns in der Doppelrolle als Berufsbildner/in aber einmal die Frage stellen, wer denn alles zu den Kunden gehört, dann werden wir feststellen, dass die Lernenden ebenfalls Kunden sind. Nämlich die internen Kunden. Aus dieser Erkenntnis heraus ergaben sich schon die kreativsten, nachhaltigsten und visionärsten Lösungen, den eigenen Arbeitsalltag so zu strukturieren, dass nun doch mehr Ausbildungszeit für die Lernenden zu Verfügung steht.

Berufsbildung als Herzensangelegenheit

Der Drive, die neuen Ideen, der Wille etwas zu verändern, die Lernenden zu entwickeln, sie zu befähigen und aus ihnen vollwertige und arbeitsmarktfähige Mitarbeitende zu machen, dies ist das Mindset der Berufsbildner/innen. Wie sagen wir es umgangssprachlich oft? «Es tut mir etwas weh wenn ich sehe, dass....» Wenn einem etwas nahegeht und es manchmal auch weh tut, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass es einem persönlich eben wichtig ist und man mit dem Herzen dabei ist. So erlebe ich dies auch bei den Berufsbildner/innen.

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Letzte Aktualisierung: 02.12.2020, Pascal Giger