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Die Krise produktiv nutzen

Krisen sind vielschichtige Erscheinungen: Wir erfahren, welche Teilbereiche in Unternehmen und persönlich krisenresistent sind. Auf der anderen Seite können Krisen Menschen und Firmen buchstäblich aus der Bahn werfen.

«Eine Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.»
Max Frisch, Schweizer Autor und Architekt

Krise: produktiver Zustand

In Krisenzeiten lernen wir viel über uns selbst und das Unternehmen. Da, wo wir konsequent hinschauen d.h. die Lernerfahrung positiv aufnehmen und verarbeiten, da hat die Krise einen positiven Nutzen. Wir können unser Verhalten optimieren, persönlich reifen und produktiver arbeiten. Krisen bieten die Möglichkeit, einen Schritt zurückzutreten und zu beobachten, was der nächste Schritt sein soll.

Krise: Katastrophe

Die Katastrophe ist die andere Seite der Krisen-Medaille. Ein Merkmal von Krisen ist Unsicherheit. Die nächsten Schritte in die Zukunft sind wie ein Weg im Nebel. Plötzlich stehen alle Optionen wie bedrohliche Riesen vor uns: Restrukturierung, Jobverlust, Existenzangst etc. Die Katastrophe äussert sich mit innerer Anspannung, Druck und Stress. Nicht selten führt dies zu Denkblockaden oder zu dem berühmten Tunnelblick.

Entscheidungsfreiraum  

«Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.»
Albert Schweitzer, Arzt, Philosoph und Denker

Viele Denker weisen darauf hin, dass ich selber entscheiden kann, wie ich auf die Krise reagiere. Diese Aussage mag provozierend klingen, insbesondere wenn ich mich als Opfer der äusseren Umstände sehe. Wenn ich aber gelernt habe zu fragen, was ich in dieser Situation lernen kann und was für Handlungsmöglichkeiten ich habe, begebe ich mich in den Raum, wo ich die Krise produktiv nutzen kann.

Umgang mit Krisen

Folgende Punkte dienen als Anregung zur persönlichen Reflexion des Umgangs mit den gegenwärtigen Herausforderungen:

  • Gewohnheiten. Gerade in schwierigen Situationen helfen Gewohnheiten, die ich diszipliniert in meinen Alltag integriere. Sie ermöglichen mir, einen Schritt zurückzutreten und zu analysieren, was ein produktiver nächster Schritt sein könnte.
  • Wählen. Bewusst wähle ich jeden Tag den produktiven Weg und fokussiere Möglichkeiten. Ich höre nicht auf zu fragen, was ich lernen kann.
  • Wagen. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass ich mich auf neue Schritte einlasse und auch Unbekanntes wage.
  • Loslassen. Eine Krisensituation zeigt auf, was vielleicht nicht mehr funktioniert. In diesem Fall bin ich gefordert, Vergangenes würdig loszulassen, indem ich anerkenne, was ich gelernt habe und Neues entgegen zu nehmen.

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Letzte Aktualisierung: 15.09.2020, Daniel Schweizer