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Swissmem begrĂĽsst weiteren Meilenstein fĂĽr die Bilateralen III

Swissmem begrüsst die Botschaft für das Vertragspaket Bilaterale III: Das ist ein grosser Schritt hin zu stabilen Beziehungen mit unserem wichtigsten Handelspartner. Diese sind noch wichtiger geworden, seit weltweit Machtpolitik, Blockbildung und Protektionismus dominieren. Auch die EU tendiert zunehmend zur Abschottung. Die Bilateralen III sind die einzige tragbare Chance, eine Brücke zu bauen und nicht diskriminiert zu werden. Bei einer Ablehnung des neuen Vertragspakets wäre die Schweiz aussen vor. Wie der Marktzugang ist für die Tech-Industrie auch der liberale Arbeitsmarkt zentral. Swissmem unterstützt das Lohnschutz-Paket mit 13 Massnahmen. Bei der sachfremden Massnahme zum Kündigungsschutz wurde keine Einigung erzielt, sie wurde in Verhandlungen aber verbessert. Swissmem wird sie deshalb nicht bekämpfen.

FĂĽr die Schweizer Tech-Industrie ist der möglichst hindernisfreie Zugang zum EU-Binnenmarkt zentral. Die EU ist mit 56 Prozent Exportanteil der wichtigste Absatzmarkt und ein unverzichtbarer Arbeitskräfte-Pool. In der aktuell sehr angespannten Weltlage gewinnen politisch stabile Beziehungen mit der EU als Voraussetzung fĂĽr eine reibungslose wirtschaftliche Zusammenarbeit zusätzlich an Bedeutung – sowohl fĂĽr den Wohlstand als auch fĂĽr die Sicherheit der Schweiz. Euphorie ist zwar fehl am Platz, denn jedes Abkommen erfordert Kompromisse von beiden Seiten. Doch die Schweiz hat die Bilateralen III gut verhandelt und viel herausgeholt. Die Vorteile ĂĽberwiegen klar, und keine Alternative zum Bilateralen Erfolgsweg wĂĽrde der Schweiz mehr Vorteile bringen. 
Gegen negative Elemente wie die inakzeptabel teure Erasmus-Assoziierung wird sich Swissmem in der parlamentarischen Beratung engagieren. Und im Zuwanderungsbereich gilt nach wie vor: Die Politik muss endlich konsequent im Asylbereich Ordnung schaffen. 

Bilaterale III: Die BrĂĽcke fĂĽr Gleichbehandlung mit EU- und EWR-Staaten

Wir befinden uns in einer Übergangsphase der globalen Ordnung: weg von einer regelbasierten, multilateralen Welt hin zu Blockbildung, Machtpolitik und Abschottung. Mit «Buy European», Stahlschutzmassnahmen und diskriminierenden Abschreiber-Gesetzen schaffen auch die EU und einzelne Mitgliedstaaten Handelshemmnisse, welche der exportorientierten Tech-Industrie empfindlich zusetzen würden. Die Schweiz muss verhindern, schrittweise als Drittstaat ausgeschlossen zu werden. Das wäre für die EU sowieso ein Eigentor: Die Schweizer Tech-Industrie ist ein wesentlicher Akteur in den europäischen Wertschöpfungsketten und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der EU.

Die Schweiz muss also weiterhin eng in den Binnenmarkt eingebunden bleiben. Das funktioniert nur mit den Bilateralen III, welche ein ähnliches wirtschaftliches Integrationsniveau wie der EWR schaffen. Ohne die Bilateralen III haben wir gegenĂĽber der EU keinerlei Grundlage, um von Diskriminierungen ausgenommen zu werden. Mit den Bilateralen III hingegen kann die Schweiz eine BrĂĽcke bauen, wie der Entscheid der EU-Kommission letzte Woche zum «Industrial  Accelerator Act» belegte: Die Schweiz wird grundsätzlich wie EU- und EWR-Staaten behandelt. 
 

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Noé Blancpain, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Kommunikation & Public Affairs
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Philippe Cordonier, membre de la direction et responsable Suisse romande
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Letzte Aktualisierung: 13.03.2026