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Matthias Rebellius: Die Kündigungsinitiative setzt die Bilateralen grundlos aufs Spiel

Die guten Beziehungen der Schweiz zu Europa basieren auf den Bilateralen. Von ihnen profitieren der Kanton Zug und das ganze Land. Die Kündigungsinitiative gefährdet diese Erfolgsgeschichte.

Matthias Rebellius, CEO Siemens Schweiz

Die Bilateralen sorgen für Stabilität und ermöglichen Unternehmen die Teilnahme am europäischen Binnenmarkt mit 450 Millionen potenziellen Kundinnen und Kunden. Diese können international tätige Unternehmen wie Siemens nun einfacher und schneller beliefern, da auch Schweizer Produktstandards als gleichwertig gelten wie jene der EU.

Die Corona-Krise hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft. Die gute Vernetzung mit unseren Nachbarländern in diesem kritischen Moment zu kappen wäre sür Siemens, seine Zulieferer, aber auch für alle anderen Industrie- und Dienstleistungsbetriebe im Kanton Zug besonders gefährlich.

Siemens beschäftigt in der Schweiz rund 5700 Mitarbeitende. Auch aufgrund der Bilateralen hat unser Unternehmen sehr viel in Arbeitsplätze, Produktions- und Innovationsaktivitäten am Standort Zug investiert. Die Kündigungsinitiative aber will unsere Bilateralen über Bord werfen und schadet damit unserer Wettbewerbsfähigkeit.

Darum verdient die Kündigungsinitiative ein deutliches NEIN, auch aus dem Kanton Zug. 

Autor: Matthias Rebellius, CEO Siemens Schweiz

Der Beitrag wurde in der Abstimmungszeitung des Zuger Komitee «NEIN zur Kündigungsinitiative» publiziert. 

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