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Vereinbarkeit Beruf und Familie

Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Das gilt für Frauen und Männer. Im Branchenvergleich ist der Frauenanteil in der Tech-Industrie mit 27 Prozent unterdurchschnittlich. Somit liegt bei den Frauen das grösste ungenutzte Fachkräftepotenzial. Swissmem engagiert sich auf verschiedenen Ebenen, um mehr Frauen für die Tech-Industrie zu gewinnen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

Mädchen für Technik begeistern

Die langfristig erfolgsversprechenste Massnahme ist es, bei Mädchen möglichst früh das Interesse für MINT-Themen zu wecken (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Ziel ist es, junge Frauen für eine technische Berufslehre oder ein Studium im MINT-Bereich zu motivieren. Erfolgt dies nicht, ist ein späterer Wechsel in die Welt der Technik kaum mehr möglich. Gemeinsam mit diversen Partnern (Ing.ch, Zukunftstag, explore-it) versucht Swissmem den Mädchen (und auch Jungen) die Faszination der Technik nahe zu bringen.

Sehr viel positive Resonanz erfährt dabei das didaktische Konzept von «explore-it», welches Swissmem unterstützt. Die Materialien von explore-it ermöglichen Lehrpersonen einen einfachen Einstieg in den Technikunterricht und bieten Kindern ab der 4. Klasse spannende Möglichkeiten, um selbst technische Lösungen zu erschaffen.

Für die etwas älteren Mädchen organisiert die Swissmem-Partnerorganisation Ingch mehrmals jährlich «Meitli-Techniktage». Das Programm ermöglicht es Sekundarschülerinnen im Alter von 13 bis 15 Jahren, in die Welt der technischen Berufe einzutauchen. Die Schülerinnen arbeiten dabei unter der Anleitung von Lernenden selbstständig an kleinen Projekten. Sie können sich dabei mit jungen Frauen austauschen, die sich für eine technische Berufslehre entschieden haben. Zudem ist Swissmem seit einigen Jahren Partnerin des Nationalen Zukunftstags, während dem Mädchen und Jungen spannende Einblicke in die Arbeitswelt der Technik erhalten.

Vereinbarkeit Beruf und Familie? Profawo kann helfen

Die Rahmenbedingungen mĂĽssen stimmen, damit gut ausgebildete Frauen den Weg in die Tech-Branche (zurĂĽck-)finden. Ein Aspekt dabei ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.  Die Non-Profit Organisation profawo betreibt unter dem Label «kids & co» Kitas und organisiert die Betreuung von Angehörigen im Bereich «care & co». Als Bindeglied zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmenden engagiert sich der Verein schweizweit fĂĽr die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dank einer Partnerschaft mit Swissmem können Swissmem-Mitgliedfirmen kostenlos von einer Erstberatung profitieren. Mehr dazu unter profawo.ch > Swissmem (Link).

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen schaffen

Arbeitsbedingungen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern, schaffen die Grundlage für ein langfristiges Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Flexible Arbeitszeitmodelle sind dabei ein wichtiges Instrument. Der GAV der MEM-Industrie bietet auch die Möglichkeit der Jahresarbeitszeit. Gleitende Arbeitszeiten können ebenfalls zur nötigen Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung beitragen. Nach längeren Abwesenheiten, z.B. nach einem Mutterschaftsurlaub, kann eine stufenweise Erhöhung der Teilzeitarbeit den Wiedereinstieg erleichtern. Weitere Gestaltungsmittel sind u.a. Jobsharing oder Homeoffice.

SwisswoMEMclub: Erfahrungen austauschen und gegenseitig unterstĂĽtzen

FĂĽr den Einstieg in die Berufswelt sowie die berufliche Weiterentwicklung wird ein professionelles Networking immer wichtiger. Der von Swissmem initiierte SwisswoMEMclub organisiert Veranstaltungen rund um die Themen Frauen, Karriere und Vereinbarkeit. Seit 2015 finden regelmässig Veranstaltungen in der Deutschschweiz und in der Romandie statt, um Frauen untereinander zu vernetzen und den Erfahrungsaustausch zu fördern. Mehr dazu finden Sie auf der Themenseite Netzwerke sowie auf LinkedIn:  Gruppe SwisswoMEMclub .

Frauen sichtbar machen

Vorbilder sind fĂĽr die berufliche Weichenstellung zentral. Leider sind Frauen in der Tech-Industrie noch immer in der Minderheit, sodass gute Vorbilder fĂĽr junge Frauen oftmals fehlen. Swissmem spĂĽrt sie auf und gibt ihnen eine BĂĽhne. In Interviews und Medienberichten, in Videos oder an Veranstaltungen stellen wir regelmässig Frauen vor, die einen technischen Beruf ausĂĽben. Die Beispiele sollen eine inspirierende Wirkung haben und anderen Frauen Mut machen, ihre Lebenspläne in der Tech-Industrie zu verwirklichen. Zu den Berichten 

Talentvielfalt fördern: Teilnahme am CCDI-Benchmark

Zusammen mit dem Competence Center fĂĽr Diversity & Inclusion der Universität St. Gallen fĂĽhrt Swissmem seit 2022 einen Benchmark durch, um die Talentvielfalt in der Tech-Industrie zu untersuchen und langfristig zu verbessern. Teilnehmende Firmen erhalten eine Standortbestimmung sowie eine auf die Situation im Unternehmen abgestimmte Handlungsempfehlung. Weitere Informationen

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Letzte Aktualisierung: 23.01.2019