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Maturanden gewinnen als angehende Ingenieure

Das praxisintegrierte Bachelor Studium ermöglicht einen direkten Einstieg in ein Ingenieurstudium an einer Fachhochschule, welches Theorie und Anwendung im Berufsalltag verknüpft.

Während vier Jahren werden nebst dem Studium an der Fachhochschule in einem Unternehmen praktische Berufserfahrungen gesammelt und mit Studien- und Bachelorarbeiten aus dem betrieblichen Umfeld gefestigt. Der Studieninhalt ist identisch mit dem eines regulären Studiums und führt ebenfalls zu einem anerkannten Bachelorabschluss. An der diesjährigen Maturandenmesse in Zürich stösst das PIBS bei zahlreichen jungen Nachwuchskräften auf grosses Interesse. Nun sind weitere Firmen gesucht, welche einen PiBS-Ausbildungsplatz anbieten und damit gezielt in ihren eigenen Nachwuchs investieren möchten.

Ganz einfach PiBS-Ausbildungsbetrieb werden 

Als Zulassungsbedingung für PiBS-Ausbildungsbetriebe gilt in der Regel, dass die Tätigkeiten in Ihrem Unternehmen einen Bezug zum gewünschten Studiengang aufweisen muss. Das PiBS umfasst einen Praxisanteil von 40%. Während dieser Zeit werden Studierende durch das Ausbildungsunternehmen fachlich beschäftigt und betreut. Die Voraussetzung für ein PiBS ist ein Ausbildungsvertrag über vier Jahre zwischen dem Ausbildungsunternehmen und den Studierenden. Zwischen Unternehmen und Fachhochschulen werden in der Regel zusätzliche Vereinbarungen abgeschlossen. Eine spezielle Bewilligung ist für PiBS-Ausbildungsbetriebe nicht notwendig. Die Ausbildungsbedingungen, wie z.B. der Lohn, werden in einem Ausbildungsvertrag zwischen Studierenden und dem Unternehmen vereinbart. Inhalt und Form des Praxisteils sind nicht geregelt und können firmenspezifisch gestaltet werden.

Nutzen des PiBS fĂĽr Ausbildungsbetriebe 

Firmen, welche PiBS-Ausbildungsplätze anbieten, äussern sich sehr positiv zu ihren Erfahrungen mit dem Modell. Es bewährt sich als zusätzlicher Weg, um qualifizierte MINT-Fachkräfte frĂĽhzeitig zu gewinnen und gezielt zu entwickeln. Und es eröffnet engagierten Maturandinnen und Maturanden eine zusätzliche Entwicklungsperspektive, indem Studium und betriebliche Praxis von Anfang an miteinander verknĂĽpft werden. Unternehmen investieren gezielt in ihren eigenen Nachwuchs und begleiten talentierte junge Menschen auf dem Weg zur Ingenieurin oder zum Ingenieur. 

Über die vier Jahre hinweg entsteht eine tragfähige Partnerschaft, welche sowohl die fachliche als auch persönliche Entwicklung fördert und eine nachhaltige Bindung an das Unternehmen ermöglicht. Zugleich schafft das PiBS einen strukturierten Zugang für Personen, die den Einstieg in die Tech-Industrie suchen. Ausbildungsbetriebe profitieren darüber hinaus von der engen Vernetzung mit der Fachhochschule sowie von aktuellen Impulsen aus Lehre und angewandter Forschung.

Möchten Sie mehr erfahren, wie die Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen aussieht und welche Fachrichtungen für das PiBS angeboten werden? Bei den Fachhochschulen stehen Ihnen folgende Personen gerne zur Verfügung:

ZHAW
Jochen Castellazzi, Koordinator PiBS
jochen.castellazzinoSpam@zhaw.ch
058 934 41 21

HSLU
Lea Wick, Koordinatorin und Programmleiterin PiBS, Technik & Architektur
lea.wicknoSpam@hslu.ch
041 349 34 66

OST
Roger Strässle, Koordinator PiBS
roger.straesslenoSpam@ost.ch
058 257 32 44

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Letzte Aktualisierung: 21.09.2026