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Sparpotential bei Werkzeugmaschinen

EE4MT – das vom Bundesamt für Energie (BFE) geförderte Programm zur Energieeffizienz bei Werkzeugmaschinen konnte Ende Dezember 2019 erfolgreich abgeschlossen werden. 250 Unternehmen und 45 Anlagen wurden analysiert und ein Einsparpotenzial von mehr als 4MW eruiert.

Insgesamt ergab sich ein Potenzial für Energieeinsparungen von rund 74 GWh. Daraus resultierten effektive Einsparungen von rund 31 GWh. In einem ersten Schritt analysierte man in den Unternehmen die Anwendung und Konfiguration von Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen, die Infrastruktur und das Produkt oder den Prozess. Auf dieser Basis wurden Massnahmen definiert, die anschliessend bewertet und auf eine Umsetzung hin geprüft wurden. Neben den daraus entstandenen Energieeinsparungen zeigte sich, dass rund 112 000 Werkzeugmaschinen in der Schweiz installiert sind und ein durchschnittliches Optimierungspotenzial von rund 20 Prozent vorhanden ist.

Jetzt hat die Fachgruppe Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik zusammen mit dem Bundesamt für Energie das Nachfolgeprojekt EE4MT2 initiiert. Ziel ist, für die Werkzeugmaschinenindustrie weiterhin eine Informations-, Dienstleistungs- und Expertenübersicht rund um das Thema Energieeffizienz sicherzustellen.

Energieeffizienz wird dabei stets mit Blick auf den generellen Ressourceneinsatz als auch die Wirtschaftlichkeit angegangen. Die Kampagne startet 2020 und soll mindestens zwei Jahre laufen.

 

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Letzte Aktualisierung: 23.01.2020