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Innovationsweltmeister Schweiz?

Die Schweizer Skistars standen bei den letzten Weltmeisterschaften wieder reihenweise auf dem Podest. Ein schöner Anblick, untermalt mit den Klängen der Nationalhymne. Genauso schön ist der Blick auf die globalen Innovationsrankings. Auch dort belegt die Schweiz Spitzenpositionen – und dies schon seit Jahren. Diverse Studien belegen jedoch, dass diese Spitzenposition nur auf einem schmalen Fundament steht. Mit einer Innovationskampagne will Swissmem insbesonere KMU unterstützen und so das Fundament stärken.

Der Platz auf dem Siegerpodest ist eng und von unten drängen die Konkurrenten nach. Die Leistungsspitze muss breit genug sein, um den Ausfall eines Leistungsträgers kompensieren zu können. Im Schweizer Skisport ist das durchaus der Fall – bei der Schweizer Innovationleistung leider nicht. Eine vertiefte Analyse diverser Studien zeigt, dass die Topposition der Schweiz auf der Innovationskraft weniger grosser Unternehmen beruht. Und das Fundament wird immer schmaler.

«Die Studien zeigen, dass die Investitionen in Eigenentwicklungen bei Schweizer KMU seit Jahren rückläufig sind.»

Robert Rudolph, Bereichsleiter Digitalisierung und Innovation bei Swissmem, ist beunruhigt: «Die Studien zeigen, dass die Investitionen in Eigenentwicklungen bei Schweizer KMU seit Jahren rückläufig sind. Wir wollen deshalb mit einer Innovationskampagne Gegensteuer geben.»

Am 11. März 2021 fiel mit einem ersten Webinar der Startschuss. «Unser Ziel ist es, den KMU zu helfen, neue Wege zu finden. Wir wollen Impulse geben, um die Innovationstätigkeit und -fähigkeit zu stärken», sagt Robert Rudolph.

Mit einem eindrücklichen Praxisbeispiel setzte Dalibor Schumann, Geschäftsleitungsmitglied der Berhalter AG, einen ersten Implus: «Bei uns ist Innovation und Innovationsförderung absolute Chefsache. Einer der wichtigsten Erfolgsbausteine ist eine klare Vision auf Geschäftsleitungsebene. Entscheidend ist zudem, dass das Know-how zu Umsetzung vorhanden ist.»

Damit spricht Dalibor Schumann die wichtigsten Elemente der Swissmem Innovationskampagne an. Es geht nicht um Technologie, sondern um Fragen einer innovationsfördernden Unternehmenskultur sowie um Inputs zur geeigneten Methodik. «In einer Webinar-Reihe zeigen wir einschlägige Studienresultate, geben Inputs zu methodischen Werkzeugen und präsentieren inspirierende Praxisbeispiele», erklärt Robert Rudolph. «Darüber hinaus schaffen wir mit Innovationsevents und Innovation Circles neue Plattformen zum Erfahrungsaustausch.»

Die Informationen über die Angebote der Innovationskampagne finden Sie hier. Jedes Unternehmen kann zielgerichtet ein passendes Angebot auswählen. «Ich hoffe auf eine breite Beteiligung und einen reichhaltigen Austausch auf den Austauschplattformen», sagt Robert Rudolph. «Und ich wünsche mir, dass die Schweizer Industrie auch künftig auf dem Podest stehen wird.»

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