Von Michael Perricone
Staub, Hitze und ein stetiges Wummern in den Ohren: Für die zehn Mitarbeiter von Swissmem und die rund 60 Lernenden der auftretenden Firmen waren die drei Tage auf der TecStage schweisstreibend – aber ein grosses Ereignis! Die Projektleiterinnen und Projektleiter der vier teilnehmenden Firmen* zeigten sich höchst zufrieden mit dem Engagement. Sie und ihre Mitarbeiter erlebten den Anlass als echte Bereicherung und für die Lernenden war der gemeinsame Ausflug ans OAF und das gemeinsame Übernachten im TecCamp – einem extra von Swissmem gepachteten Camp-Ground auf dem Festivalgelände – ein echtes Community-Erlebnis.
Ein echtes Erlebnis bot die TecStage auch für die Festivalbesucher: Unsere TecStage stand mittendrin im Infield des Openairs, da, wo sich die Festivalbesucher am Nachmittag aufhalten Unterhaltung suchen. Man muss sich das wie eine Chilbi vorstellen; statt Bahnen allerdings fast ausschliesslich mit Food-Ständen – ausser der TecStage. Mittendrin heisst auch: Da, wo die Festivalbesucher jeden Tag vom Haupteingang nach vorne zur Mainstage laufen – hin und zurück, denn die zweite Stage war auf der anderen Seite des Geländes. Der Weg führte immer an unserer in ihrem Violett extrem auffälligen TecStage vorbei. Und auf der Mainstage lief zwei Mal pro Tag das neue Branchenimage-Video von tecindustry, und zwar über die 10 Meter hohen Videotürmen, die ein Sichtfeld von 180 Grad abdecken (das verlinke Video zeigt die Probe am Vortag). Das tecindustry-Logo war auf der Mainstage – wie auch jene der anderen fünf Hauptsponsoren – durchgehend zu sehen.
650 Festivalbesucher schrieben sich für die Rennen auf der TecStage ein. 120 Rennen konnten wir veranstalten – mehr wären im Zeitrahmen des Festivals kaum möglich gewesen. Fast immer full house also. Rennenfahren auf der TecStage hiess: Sich registrieren, gegen zehn Minuten warten, um dann etwa drei Minuten auf der riesigen Rennpiste der TecStage die ferngesteuerten Vehikel der vier Firmen steuern zu können. Auf unseren beiden Tribünen mit insgesamt 60 Plätzen jubelten die Kolleginnen und Kollegen den Fahrenden zu, oder suchten einfach Schutz vor der gleissenden Sonne.
Die Lernenden der vier Firmen konnten vor allem am Abend – die TecStage schloss um 20 Uhr – die Konzerte mitverfolgen und sich unter die Fans vor der Mainstage mischen (Video-Link). Tagsüber waren sie im Turnus immer wieder in ihren Firmenboxen auf der TecStage und reparierten ihre Vehikel. Tatsächlich war auch in den Boxen viel los, denn die ferngesteuerten Vehikel wurden von den fahrenden Festivalbesuchern nicht eben zart behandelt. Aber das war ja auch genau das, was das Konzept vorsah: Das die Mitarbeitenden der Tech-Industrie in den Boxen zeigen, was technisches Arbeiten sein kann und dass es auch zum Austausch kommt mit Festivalbesuchern. Unsere Botschaften wurden während des Festivals – sowie die Monate davor und die Wochen danach – via Social-Media-Videos hinausgetragen (Video-Links). Denn die Social-Media-Kampagne ist ein ganz wesentlicher Teil des Projektes!
Am Schluss dieser drei Tage, am Samstagabend, nachdem das letzte Vehikel wieder eingepackt war, war als Erschöpfung zu spüren bei allen, die dieses Happening erschufen und diese maximale Sichtbarkeit der Tech-Industrie bei einem jungen Zielpublikum möglich machten.
*PB Swiss Tools, VAT Group, Schindler Schweiz, HUBER+SUHNER