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Flexible Arbeitsbedingungen

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Momentan ist das Thema der flexiblen Arbeitsbedingungen in aller Munde. In Zeiten des Fachkräftemangels geben sie Unternehmen die Möglichkeit, als attraktiver Arbeitgeber aufzutreten. Indem die Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern, können sie motivierende Rahmenbedingungen für Arbeitnehmende schaffen. Mit ihrer Fachkräftestrategie unterstützt Swissmem die Bemühungen der Mitgliedfirmen.

Die Unternehmen BOBST Mex AG, GF Machining Solutions Schweiz, MATISA Matériel Industriel AG und SAFED Schweiz AG zum Beispiel haben flexible Arbeitszeiten eingeführt. So wurden die Zeitfenster für den Arbeitsbeginn erweitert, sogar in der Produktion: je nachdem können die Arbeitnehmer ihre Arbeit zwischen 6 Uhr und 8 Uhr oder zwischen 6.30 Uhr und 8.30 Uhr aufnehmen und dann vielleicht schon um 11 Uhr wieder nach Hause gehen. Diese Möglichkeit wird sehr geschätzt, weil sie eine bessere Abstimmung von Arbeit und privaten Terminen ermöglicht.

Fallweise und je nach Arbeitsbereich (Entwicklung, IT, Projektmanagement, Verkauf etc.) bieten die Unternehmen auch die Möglichkeit, einen Teil der Arbeitszeit von zu Hause aus zu leisten. Die Geschäftsleitungen prüfen zudem, auf welche weiteren Arbeitsbereiche und Funktionsstufen das Angebot für Home Office ausgeweitet werden kann.

Eine andere Art der Flexibilisierung liegt in der Reduktion des Arbeitspensums für ältere Mitarbeitende. Mittels Umfragen kann ermittelt werden, wer bis zur Pensionierung Vollzeit arbeiten oder schrittweise die Arbeitszeit verringern möchte. Es kann auch abgeklärt werden, wer über die Pensionierung hinaus in welchem Umfang weiter berufstätig sein möchte. Regelmässige Gespräche motivieren betroffene Mitarbeitende, sich darüber Gedanken zu machen und ihre Wünsche zu äussern, damit eine Lösung gefunden werden kann, von der beide Seiten profitieren.

Das Angebot von Teilzeitarbeit zählt ebenfalls zum Bereich der flexiblen Arbeitsbedingungen. Viele junge Mütter – und immer öfter auch junge Väter – möchten nach der Geburt ihres Kindes die Arbeitszeit reduzieren. Obwohl ein Teilzeitmodell für gewisse Tätigkeiten in der Produktion erhebliche Hürden beinhaltet, sind einige Unternehmen bereit, diese grosse Herausforderung anzunehmen.

Aber es gibt auch andere Gründe für den Wunsch, weniger zu arbeiten: um Zeit für die Enkelkinder zu haben oder sich um betagte Eltern zu kümmern. Andere leisten Freiwilligenarbeit, bilden sich weiter oder übernehmen eine öffentliche Aufgabe. Hier bietet allenfalls auch Job Sharing Möglichkeiten. Um talentierte Mitarbeitende zu halten (Frauen wie auch Männer), haben mehrere Unternehmen Projekte für Teilzeitarbeit oder Home Office in Angriff genommen.

Der Bereich Arbeitgeberfragen beantwortet diesbezüglich gerne Ihre Fragen; wenden Sie sich dafür an Béatrice Martin-Flatin, Bereichsleiterin Arbeitgeberfragen (Tel. 044 384 42 07).

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Letzte Aktualisierung: 16.06.2016